MINT üben

Halogenkohlenwasserstoffe

Namen bauen, Polarität einschätzen, Siedetemperaturen deuten — und dem Ozonloch auf die Spur kommen.

Ihr Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.

A1
Ein Lernzettel mit Fehlern
AFB III

Überprüfen Sie die sechs Aussagen: Klicken Sie die falschen an und tragen Sie die Korrektur ein.

Eine Zeile anklicken heißt „diese Aussage ist falsch“. Danach erscheint ein Eingabefeld für die Korrektur.
Zeile 2: Die Polarität nimmt ab (ΔEN: C–F 1,43; C–I 0,11). Zeile 3: Ohne Wasserstoffbrücken lösen sich Halogenalkane kaum in Wasser. Zeile 5: FCKW sind chemisch sehr stabil und gelangen deshalb bis in die Stratosphäre. Typischer Fehler: Polarität mit Wasserlöslichkeit gleichzusetzen.
Drei Zeilen sind falsch: eine zur Polaritätsreihe, eine zur Löslichkeit, eine zu FCKW.
Zeile 2: ab · Zeile 3: kaum · Zeile 5: stabil.
A2
Siedetemperaturen vergleichen
AFB II

Ordnen Sie den Vergleich von 1-Chlorbutan und 1-Brombutan in die Regel für Siedetemperaturen ein, indem Sie den Entscheidungsbaum mit Ja oder Nein durchlaufen.

Beantworten Sie die Fragen des Entscheidungsbaums mit Ja oder Nein und schauen Sie, wo Sie herauskommen.
    Beide Stoffe haben vier C-Atome, aber verschiedene Halogene: Es unterscheidet sich nur das Halogen. Brom hat mehr Elektronen als Chlor, die Van-der-Waals-Kräfte sind stärker, 1-Brombutan siedet höher (102 °C gegenüber 78 °C). Typischer Fehler: die größere Elektronegativität des Chlors für eine höhere Siedetemperatur zu halten.
    Prüfen Sie, welche Merkmale beider Stoffe gleich und welche verschieden sind.
    Gleiche Kette, anderes Halogen: Das schwerere Halogen gewinnt.
    A3
    Zu stabil für die Umwelt
    AFB III

    FCKW galten als ideale Treibgase und Kältemittel. Später zeigte sich, dass sie in der Stratosphäre durch UV-Licht Chloratome freisetzen, die Ozon abbauen. Beurteilen Sie, welche Eigenschaften dazu beitragen, dass FCKW überhaupt bis in die Stratosphäre gelangen.

    Mehrere Antworten sind richtig. Markieren Sie alle zutreffenden und klicken Sie dann auf „Prüfen“.
    Gerade die Reaktionsträgheit, die FCKW technisch so attraktiv machte, lässt sie über Jahre in der Atmosphäre verbleiben und in die Stratosphäre aufsteigen. Unbrennbarkeit und geringe Giftigkeit waren Vorteile beim Gebrauch, spielen für den Transport aber keine Rolle; H-Brücken bilden FCKW nicht (kein H an F/O/N).
    Überlegen Sie, was ein Gas auf dem Weg nach oben „überleben“ muss.
    Drei Eigenschaften betreffen Abbau, Flüchtigkeit und Auswaschen.