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Kältemittel im Kühlschrank
AFB I–IIBis in die 1990er-Jahre enthielten Kühlschränke das FCKW R12. Es wurde zunächst durch den teilfluorierten Kohlenwasserstoff R134a ersetzt; heute arbeiten Haushaltskühlschränke meist mit R600a. Kältemittel verdampfen im Innenraum und nehmen dabei Wärme auf; ein Kompressor verflüssigt sie außerhalb wieder. Das Ozonabbaupotenzial (ODP) gibt die Schädigung der Ozonschicht relativ zu R11 an, das Treibhauspotenzial (GWP) die Klimawirkung relativ zu \(\ce{CO2}\) über 100 Jahre.
M1Kältemittel im Vergleich (1013 hPa; ODP/GWP nach UNEP bzw. IPCC)
| Kältemittel | Halbstrukturformel | Sdt. in °C | ODP | GWP |
|---|---|---|---|---|
| R12 | \(\ce{CCl2F2}\) | −30 | 1 | 10 900 |
| R134a | \(\ce{CH2F-CF3}\) | −26 | 0 | 1 430 |
| R600a | \(\ce{(CH3)2CH-CH3}\) | −12 | 0 | 3 |
- Geben Sie die systematischen Namen der drei Kältemittel an.
- Berechnen Sie die molare Masse von R134a.
- Zeichnen Sie die Valenzstrichformel von R134a und kennzeichnen Sie alle polaren Bindungen mit Teilladungen.
- Erläutern Sie anhand von M1, warum R134a die Ozonschicht nicht schädigt, R12 dagegen schon.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
R134a ist ein Ethan-Derivat, R600a ein verzweigtes Alkan mit vier C-Atomen.
Hinweis zu Aufgabe b)
C 12,01 · H 1,008 · F 19,00 g/mol.
Hinweis zu Aufgabe c)
Fluor ist das elektronegativste Element (EN 3,98).
Hinweis zu Aufgabe d)
Vergleichen Sie die Elemente in den Formeln: Welche Atome setzen das Ozon abbauende Teilchen frei?
