MINT üben

Ester und Ether

Sauerstoff als Brücke oder als Teil der Estergruppe — was das für Namen, Siedetemperatur und Löslichkeit bedeutet.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.

A1
Warum Ester niedriger sieden
AFB II

Erklären Sie die niedrige Siedetemperatur von Ethansäureethylester (77 °C) im Vergleich zu Butansäure (164 °C), indem Sie die Lücken füllen.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Beide Stoffe haben die Summenformel C₄H₈O₂. Nur das Butansäure-Molekül besitzt eine , sodass sich zwischen den Säuremolekülen ausbilden. Der Ester besitzt eine polare ; zwischen seinen Molekülen wirken neben Van-der-Waals-Kräften nur . Kurzkettige Ester lösen sich trotzdem etwas in Wasser, weil ihre O-Atome Wasserstoffbrücken zu aufnehmen können.

Eine Wasserstoffbrücke braucht ein H an O (Donator) und ein freies Elektronenpaar an O (Akzeptor). Ester sind nur Akzeptoren — gegenüber Wasser genügt das für eine begrenzte Löslichkeit.
Unterscheiden Sie: Wer liefert das H-Atom, wer das freie Elektronenpaar?
Zwei Wörter bleiben übrig.
A2
Mix: Molare Massen ordnen
AFB IIMix

Vergleichen Sie die fünf Stoffe nach ihrer molaren Masse (\(M(\ce{C}) = 12\), \(M(\ce{H}) = 1\), \(M(\ce{O}) = 16\) in \(\mathrm{g\,mol^{-1}}\)) und ordnen Sie sie von der kleinsten zur größten.

Ziehen Sie die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1 Dimethylether \(\ce{C2H6O}\)
2 Methansäuremethylester \(\ce{C2H4O2}\)
3 Diethylether \(\ce{C4H10O}\)
4 Ethansäureethylester \(\ce{C4H8O2}\)
5 Butansäurepropylester \(\ce{C7H14O2}\)
\(M\): Dimethylether 24 + 6 + 16 = 46; Methansäuremethylester 24 + 4 + 32 = 60; Diethylether 48 + 10 + 16 = 74; Ethansäureethylester 48 + 8 + 32 = 88; Butansäurepropylester 84 + 14 + 32 = 130 g/mol. Typischer Fehler: nur die C-Atome zu vergleichen – bei Diethylether (4 C) und Methansäuremethylester (2 C) entscheiden auch H und O.
Berechnen Sie M aus der Summenformel: 12 · Zahl C + 1 · Zahl H + 16 · Zahl O.
46 · 60 · 74 · 88 · 130.
A3
Namen der Sauerstoffverbindungen
AFB I

Ordnen Sie jedem Namen die Halbstrukturformel zu.

Zählen Sie die C-Atome links einschließlich des C in –COO–.
Methansäure hat nur ein C-Atom — ihr Rest ist H–COO–.