MINT üben

Glucose und Fructose

Kette, Ring, α oder β: Einfachzucker Schritt für Schritt.

Ihr Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.

A1
Glucose im Gleichgewicht
AFB II

Interpretieren Sie die Angabe, dass in Wasser α-Form, β-Form und Kette der Glucose im Gleichgewicht stehen: Wählen Sie die Zusammensetzung, die dazu passt.

Klicken Sie die passende Karte an und prüfen Sie dann. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter auswählen.
In Wasser liegen 36 % α-Form, 64 % β-Form und weniger als 1 % offene Kette vor (Karte A). Die β-Form überwiegt; die Kette ist der seltene Zwischenschritt. B und D vertauschen oder verfälschen die Anteile, C lässt die Kette ganz weg, obwohl sie für den Wechsel zwischen α und β nötig ist. Typischer Fehler: die Karte D zu wählen, weil α als „die erste“ Form überwiegen soll.
Es liegt fast nur Ring vor, aber alle drei Formen sind vorhanden.
β überwiegt gegenüber α.
A2
Mix: Molare Masse einer Aldose
AFB IIMix

Leiten Sie einen Term her für die molare Masse (in g/mol) einer offenkettigen Aldose mit n C-Atomen, deren Summenformel Cn(H2O)n lautet (M(C) = 12 g/mol, M(H2O) = 18 g/mol). Verwenden Sie nur n; schreiben Sie das Produkt mit *.

Geben Sie den Term ein. Enter prüft ebenfalls.
Jede Einheit C(H2O) hat die Masse 12 g/mol + 18 g/mol = 30 g/mol; n Einheiten wiegen M = 30 · n. Probe mit n = 6: 180 g/mol (Glucose). Typischer Fehler: nur 12 · n oder 18 · n anzusetzen.
Die Formel besteht aus n gleichen Einheiten C(H2O).
Eine Einheit C(H2O): 12 + 18 g/mol.
A3
Wasserlöslichkeit und OH-Gruppen
AFB III

Bewerten Sie die Fähigkeit der Stoffe ein, Wasserstoffbrücken zu Wasser zu bilden: Die Stufe entspricht der Zahl der OH-Gruppen im Molekül (offene Form).

Stufen Sie jeden Stoff nach der Zahl seiner OH-Gruppen ein. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
wenige OH-Gruppenviele OH-Gruppen
Methanol \(\ce{CH3OH}\)
Ethylenglycol \(\ce{HOCH2-CH2OH}\)
Glycerin \(\ce{HOCH2-CHOH-CH2OH}\)
Erythrit \(\ce{HOCH2-(CHOH)2-CH2OH}\)
Glucose (offenkettig)
Methanol 1, Ethylenglycol 2, Glycerin 3, Erythrit 2 + 2 = 4, Glucose 1 + 4 = 5 (Aldehydgruppe zählt nicht). Je mehr OH-Gruppen, desto mehr Wasserstoffbrücken zu Wasser und desto besser die Löslichkeit. Typischer Fehler: bei Glucose die Aldehydgruppe als sechste OH-Gruppe zu zählen.
Zählen Sie nur die OH-Gruppen, nicht die Carbonylgruppe.
1, 2, 3, 4 und 5.