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Vier Proben aus dem Haushalt
AFB I–IIIm Chemieunterricht sollen vier unbekannte, kompakte Kunststoffproben P1 bis P4 aus dem Haushalt identifiziert werden. Zur Verfügung stehen Wasser, gesättigte Kochsalzlösung (etwa 1,2 g/cm³), ein Kupferdraht für die Beilsteinprobe und ein Abzug für Brennproben. Die Ergebnisse zeigt M1.
M1Versuchsergebnisse
| Probe | Wasser | Salzlösung | Beilsteinprobe | Brennprobe |
|---|---|---|---|---|
| P1 | schwimmt | schwimmt | keine Grünfärbung | helle Flamme, tropft, Kerzengeruch |
| P2 | sinkt | schwimmt | keine Grünfärbung | stark rußend, süßlicher Geruch |
| P3 | sinkt | sinkt | grüne Flamme | erlischt außerhalb der Flamme, stechender Geruch |
| P4 | sinkt | sinkt | keine Grünfärbung | rußt schwach, tropft |
- Beschreiben Sie die Durchführung der Beilsteinprobe.
- Bestimmen Sie mithilfe von M1 und den Dichten der Kunststoffe die Identität der Proben P2 bis P4.
- Erklären Sie das Ergebnis der Beilsteinprobe bei P3; die Reaktion beim Erhitzen lässt sich vereinfacht als \(\ce{[-CH2-CHCl-{}]_{n}}\) \(\ce{-> [-CH=CH-{}]_{n} + n HCl}\) beschreiben.
- Bewerten Sie die Aussagekraft der Versuche für P1 und schlagen Sie eine weitere Probe vor.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Draht zuerst ausglühen — warum?
Hinweis zu Aufgabe b)
Dichten: PE 0,91–0,97; PP 0,90–0,91; PS 1,05; PET 1,38; PVC 1,38–1,40 g/cm³.
Hinweis zu Aufgabe c)
Welches Gas entsteht, und was bildet es mit dem Kupferoxid des Drahts?
Hinweis zu Aufgabe d)
PE und PP unterscheiden sich kaum — nur in der Dichte.
