MINT üben

Kunststoffe und Recycling

Einschmelzen, spalten oder verbrennen: Welcher Weg passt zu welchem Abfall?

Ihr Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.

A1
Recycling im Check
AFB I

Entscheiden Sie, ob die Aussagen stimmen.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann starten Sie die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Stoffliche Verwertung schont Rohstoffe; energetische Verwertung nutzt nur die Wärme.
Pyrolyse: „pyr“ = Feuer, aber ohne Luft.
Zwei Aussagen sind falsch.
A2
Wie steigert eine Gemeinde die stoffliche Verwertung?
AFB III

Diskutieren Sie Maßnahmen einer Gemeinde, die den Anteil der stofflichen Verwertung von Kunststoffabfall erhöhen will: Wählen Sie alle zutreffenden Aussagen.

Mehrere Antworten sind richtig. Markieren Sie alle zutreffenden und klicken Sie dann auf „Prüfen“.
Richtig sind Mülltrennung (Sortenreinheit), Pyrolyse für Gemische und der Hinweis auf Duroplaste, die als Fremdkörper im Rezyklat bleiben. Falsch: Der Kohlenstoff entweicht bei der Verbrennung als CO₂; der Heizwert hat mit der stofflichen Eignung nichts zu tun; aus 1 t PE entstehen etwa 3,14 t CO₂. Typischer Fehler: Heizwert und Recyclingeignung zu verknüpfen.
Prüfen Sie jede Maßnahme: Bleibt der Kohlenstoff im Stoffkreislauf, wird die Qualität besser?
Richtig sind Aussage 1, 2 und 5.
A3
Wie gut lässt sich recyceln?
AFB III

Bewerten Sie die Eignung der Abfälle für das werkstoffliche Recycling, indem Sie jeden einstufen (1 = ungeeignet, 3 = nur als Mischrezyklat, 5 = sehr gut geeignet).

Stufen Sie jeden Abfall nach seiner Eignung für das werkstoffliche Recycling ein. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
ungeeignetsehr gut geeignet
sortenreine, saubere PE-HD-Kanister
Gemisch aus PE, PP und PS
Gummidichtungen (Elastomer)
Geschirr aus Melaminharz (Duroplast)
sortenreine, saubere PET-Flaschen
Sortenreine, saubere Thermoplaste liefern hochwertiges Rezyklat (Stufe 5). Ein Gemisch verschiedener Thermoplaste lässt sich einschmelzen, ergibt aber nur Mischrezyklat (Stufe 3). Elastomere und Duroplaste sind vernetzt und lassen sich nicht einschmelzen (Stufe 1). Typischer Fehler: ein Gemisch von Thermoplasten wie einen Duroplasten als ungeeignet einzustufen.
Prüfen Sie zuerst die Vernetzung, dann die Sortenreinheit.
Unvernetzt und sortenrein: 5. Unvernetzt, aber gemischt: 3. Vernetzt: 1.