MINT üben

Die Doppelschicht

Unsichtbar dünn, aber entscheidend: Was an der Grenze zwischen Metall und Lösung passiert.

Ihr Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.

A1
Wer lädt sich am stärksten auf?
AFB II

Fünf Metalle tauchen jeweils in eine Lösung ihrer Ionen (gleiche Konzentration). Vergleichen Sie die Doppelschichten und ordnen Sie — den größten Elektronenüberschuss nach oben.

Ziehen Sie die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Aluminium
2Nickel
3Blei
4Quecksilber
5Gold
Je unedler das Metall, desto mehr Ionen gehen in Lösung und desto negativer das Elektrodenpotenzial. Die Reihenfolge entspricht der Redoxreihe der Metalle aus der Mittelstufe: Al vor Ni vor Pb vor Hg vor Au.
Das unedelste Metall gehört nach oben.
Blei ist unedel, aber nur knapp.
A2
Begriffe rund um die Halbzelle
AFB I

Ordnen Sie jedem Begriff die passende Beschreibung zu.

Das Redoxpaar erkennt man an der Schreibweise Ox/Red.
Die Doppelschicht besteht aus zwei Ladungsschichten.
A3
Elektronen beim Lösen
AFB I

Bestimmen Sie die fehlenden Zahlen für einen Cobaltstab in Cobaltsulfat-Lösung (\(\ce{Co -> Co^2+ + 2 e-}\)).

Alle Felder ausfüllen, dann gemeinsam prüfen.

Beim Lösen eines Co-Atoms bleiben Elektronen im Metall zurück. Gehen 5 Co²⁺-Ionen in Lösung, bleiben Elektronen zurück, und in der Lösung entsteht die Ladung + (in Elementarladungen).

Je Co-Atom bleiben 2 Elektronen: 5 · 2 = 10. Die 5 Co²⁺-Ionen tragen zusammen +10 Elementarladungen, im Metall bleibt −10: Die Ladungen gleichen sich aus. Typischer Fehler: nur 5 Elektronen zu notieren, weil man die Zahl der Ionen mit der der Elektronen gleichsetzt.
Je gelöstem Ion bleiben so viele Elektronen im Metall, wie das Ion Ladungen trägt.
2, 10 und 10.