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Batterien

Die Uhrenbatterie und die gute alte Zink-Kohle-Zelle: Batterien im Abiturformat.

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Die Uhrenbatterie

AFB I–II

Armbanduhren enthalten häufig Silberoxid-Knopfzellen. Minuspol ist ein Zinkpulver-Gel in Kalilauge, Pluspol eine Tablette aus Silber(I)-oxid \(\ce{Ag2O}\) mit Graphit; beim Entladen entstehen Zinkoxid und Silber. M1 vergleicht die Entladekurven mit einer Alkali-Mangan-Zelle gleicher Größe; M2 enthält Daten.

M1Entladekurven zweier Knopfzellen
0204060801000,81,01,21,41,6entnommene Ladung in % der KapazitätZellspannung U in VSilberoxidAlkali-Mangan
M2Daten einer Uhren-Knopfzelle
GrößeWert
Masse \(\ce{Ag2O}\) in der Zelle0,100 g
\(M(\ce{Ag2O})\), \(M(\ce{Zn})\)\(231{,}7\) bzw. \(65{,}38\,\mathrm{g\,mol^{-1}}\)
  1. Formulieren Sie die Reaktionen an Minus- und Pluspol sowie die Gesamtreaktion.
  2. Bestimmen Sie die Oxidationszahlen aller Atome, die ihre Oxidationszahl ändern, und benennen Sie Oxidations- und Reduktionsmittel.
  3. Berechnen Sie die Masse an Zink, die mindestens eingebaut sein muss, damit das Silberoxid vollständig umgesetzt werden kann.
  4. Beurteilen Sie mit M1, welcher Zelltyp für eine Quarzuhr besser geeignet ist.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Basischer Elektrolyt: mit \(\ce{OH-}\) und \(\ce{H2O}\) ausgleichen.
Hinweis zu Aufgabe b)
Zink und Silber ändern ihre Oxidationszahl.
Hinweis zu Aufgabe c)
Stoffmengenverhältnis \(\ce{Zn}:\ce{Ag2O}\) aus der Gesamtgleichung.
Hinweis zu Aufgabe d)
Eine Quarzuhr braucht eine möglichst konstante Spannung.Beurteilen: selbstständiges Urteil unter Verwendung von Fachwissen formulieren.