Zugeben, entziehen, zusammendrücken — und jedes Mal weicht das Gleichgewicht ein Stück aus.
Ihr Fortschritt:
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Übungsaufgaben
Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.
A1
Wohin weicht das System aus?
AFB I
Gegeben sind vier Gleichgewichte: I \(\ce{Fe^3+(aq) + SCN^-(aq) <=> [Fe(SCN)]^2+(aq)}\); II \(\ce{PCl5(g) <=> PCl3(g) + Cl2(g)}\); III \(\ce{CO(g) + 2 H2(g) <=> CH3OH(g)}\); IV \(\ce{H2(g) + Br2(g) <=> 2 HBr(g)}\). Ordnen Sie die Störungen nach ihrer Wirkung ein (Temperatur jeweils konstant).
Ziehen Sie jede Karte in den passenden Korb — oder wählen Sie sie mit Enter aus und drücken Sie dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Verschiebung nach rechts
2Verschiebung nach links
3keine Verschiebung
Zugeben → weg vom zugegebenen Stoff, Entziehen → hin zum entzogenen Stoff, Druck erhöhen → zur Seite mit weniger Gasteilchen. Bei IV stehen links und rechts je 2 Gasteilchen: Druck ohne Wirkung.
Zählen Sie bei Druckänderungen die Gasteilchen auf beiden Seiten.
Ein entzogener Stoff wird teilweise nachgebildet.
A2
Druck beim Chlorwasserstoff
AFB IITrick
Vermuten Sie den Faktor \(Q : K_c\) unmittelbar nach dem Halbieren des Volumens bei konstanter Temperatur für \(\ce{H2 + Cl2}\) ⇌ \(\ce{2 HCl}\) (alle Stoffe gasförmig), ausgehend vom Gleichgewicht. Geben Sie die Zahl ein.
Tragen Sie Ihre Antwort ein — Enter prüft direkt.
Links stehen 2, rechts 2 Gasteilchen (Δn = 0): Alle Konzentrationen verdoppeln sich, Zähler und Nenner wachsen beide um den Faktor 4. Q bleibt gleich K, es gibt keine Verschiebung. Typischer Fehler: 4 oder 2 anzugeben.
Zählen Sie die Gasteilchen und prüfen Sie, wie sich Zähler und Nenner verändern.
Zähler 2², Nenner 2 · 2: Faktor 1.
A3
Mix: Q aus dem Massenwirkungsgesetz
AFB IIMix
Werten Sie die Momentaufnahme aus. Für \(\ce{COCl2}\) ⇌ \(\ce{CO + Cl2}\) gilt \(K_c = 0{,}040\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\). Momentan sind \(c(\ce{COCl2}) = 0{,}40\) und \(c(\ce{CO}) = c(\ce{Cl2}) = 0{,}10\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\).
Alle Felder ausfüllen, dann gemeinsam prüfen.
Q = mol/L, also ist Q : K_c = . Damit Q wieder K_c erreicht, muss das Produkt c(CO) · c(Cl₂) bei gleichem c(COCl₂) von 0,010 auf mol²/L² steigen.
Q = 0,10 · 0,10 : 0,40 = 0,025 mol/L; Q : K = 0,625. Q ist kleiner als K: Die Hinreaktion überwiegt. Im Gleichgewicht müsste c(CO) · c(Cl₂) = K · c(COCl₂) = 0,040 · 0,40 = 0,016 sein (genau genommen ändert sich beim Ausgleich auch c(COCl₂)). Typischer Fehler: Q und K zu verwechseln.
Bilden Sie Q wie K, aber mit den momentanen Werten.