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Milchsäure in Sauermolke
AFB I–IIZur Qualitätskontrolle wird die Milchsäure (\(\ce{CH3CH(OH)COOH}\), pKs = 3,86, M = 90,08 g/mol) einer Molkeprobe bestimmt. 10,0 mL Probe werden mit Wasser verdünnt und mit Natronlauge (\(c = 0{,}10\) mol/L) unter pH-Messung titriert.
| V(NaOH) in mL | 0 | 2,0 | 4,0 | 6,0 | 8,0 | 10,0 | 11,0 | 11,5 | 11,9 | 12,1 | 12,5 | 14,0 | 16,0 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| pH | 2,4 | 3,2 | 3,6 | 3,9 | 4,2 | 4,6 | 4,9 | 5,2 | 5,9 | 10,7 | 11,4 | 11,9 | 12,2 |
- Beschreiben Sie den Verlauf der Titrationskurve anhand der Messwerte.
- Bestimmen Sie das Volumen am Äquivalenzpunkt und berechnen Sie die Massenkonzentration der Milchsäure in g/L.
- Vergleichen Sie die Kurve mit der einer Salzsäure gleicher Konzentration und gleichen Volumens.
- Erklären Sie, warum der Äquivalenzpunkt der Milchsäure-Titration im alkalischen Bereich liegt.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Anfang, Mitte, Sprung, Ende.
Hinweis zu Aufgabe b)
Mitte des Sprungs; einprotonige Säure.
Hinweis zu Aufgabe c)
Anfang, Mittelteil, Sprung, Lage des ÄP.
Hinweis zu Aufgabe d)
Welche Teilchen liegen am ÄP vor?
