Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.
A1
Puffer mischen
AFB II
Bestätigen Sie, welches Volumen Essigsäure-Lösung (\(c = 0{,}10\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\)) nötig ist, um mit Natriumacetat-Lösung (\(c = 0{,}10\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\)) 100 mL Puffer mit gleichen Stoffmengen beider Komponenten herzustellen (Volumina addieren sich): Wählen Sie Portionen der Essigsäure-Lösung, die zusammen dieses Volumen ergeben. Die Karten nennen Volumina in mL.
Klicken schaltet ein Element zu oder ab. Die Summe rechnet live mit.
0 mL
Ziel: 50 mL
Gleiche Konzentrationen und gleiche Stoffmengen verlangen gleiche Volumina: je 50 mL (z. B. 20 + 30 mL Essigsäure-Lösung). Typischer Fehler: die gesamten 100 mL aus Essigsäure ansetzen zu wollen.
Gleiche Konzentration beider Lösungen: Was folgt für das Verhältnis der Volumina?
Je 50 mL von beiden Lösungen.
A2
Wie viel Base ist verbraucht?
AFB II
Schätzen Sie ab, wie viel Prozent der Pufferbase verbraucht sind: Zu 250 mL Acetatpuffer mit \(c(\ce{CH3COO-}) = 0{,}040\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\) werden 5,0 mL Salzsäure (\(c = 0{,}50\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\)) gegeben. Tragen Sie die ganze Zahl ein.
Tragen Sie Ihre Antwort ein — Enter prüft direkt.
n(A⁻) = 0,040 mol/L · 250 mL = 10,0 mmol; n(H₃O⁺) = 0,50 mol/L · 5,0 mL = 2,5 mmol; die Base fängt 2,5 mmol ab: 2,5 : 10,0 = 25 %. Typischer Fehler: die Volumina (5,0 : 250 = 2 %) statt der Stoffmengen zu vergleichen.
Vergleichen Sie Stoffmengen, nicht Volumina.
n(A⁻) = 10,0 mmol; n(H₃O⁺) = 2,5 mmol.
A3
Aussagen zum Puffer bewerten
AFB III
Nehmen Sie zu den Aussagen über Puffer Stellung: Bewerten Sie jede mit einer Stufe (1 = falsch, 5 = richtig).
Stufe 1 bedeutet „falsch“, Stufe 5 „richtig“. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = falsch5 = richtig
Je größer die Stoffmenge beider Komponenten, desto mehr Säure oder Lauge kann der Puffer abfangen.
Ein Puffer hält den pH-Wert für beliebig viel zugegebene Säure konstant.
Salzsäure und Natriumchlorid bilden eine Pufferlösung, weil Chlorid-Ionen Oxonium-Ionen abfangen.
Ein Acetatpuffer (pH ≈ 4,8) eignet sich schlecht, um pH 9 konstant zu halten.
Das Puffersystem H₂CO₃/HCO₃⁻ fängt Säuren und Basen aus dem Stoffwechsel ab.
Mehr Pufferteilchen fangen mehr Säure oder Lauge ab (5). Die Wirkung ist begrenzt (1). Chlorid ist praktisch keine Base: kein Puffer (1). pH 9 liegt weit entfernt vom pH-Wert des Acetatpuffers (≈ 4,8) (5). H₂CO₃ fängt OH⁻, HCO₃⁻ fängt H₃O⁺ ab (5). Typischer Fehler: unbegrenzte Pufferwirkung anzunehmen.
Prüfen Sie jede Aussage: Stoffmenge, pH-Lage und Zusammensetzung.