Umschlagsbereich, Endpunkt und Titrationsfehler — 30 Übungen zur Wahl des richtigen Indikators.
Ihr Fortschritt:
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Übungsaufgaben
Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.
A1
Stimmt's? — Endpunkt und ÄP
AFB I
Entscheiden Sie jeweils, ob die Aussage stimmt.
Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann starten Sie die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5
Der Endpunkt ist ein Signal des Indikators, der ÄP eine Stoffmengenbedingung.
Ansatz: Was ist der Endpunkt, was der ÄP?
Weiter: Am ÄP ist der pH-Wert nur bei starker Säure und Base 7.
A2
Zu früher Umschlag
AFB II
20,0 mL Essigsäure (c = 0,10 mol/L, pKs = 4,75) werden mit Natronlauge (c = 0,10 mol/L) und Methylrot titriert. Der Indikator zeigt bei pH 5,0 die Mischfarbe. Berechnen Sie, wie viel Natronlauge bis dahin zugegeben wurde.
Rechnen Sie selbst und tragen Sie das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Bei pH 5,0 gilt c(A⁻) : c(HA) = 10^(5,0 − 4,75) = 1,78, also sind 1,78 : 2,78 = 64 % der Säure umgesetzt → 0,64 · 20,0 mL = 12,8 mL statt 20,0 mL. Der Fehler von −36 % zeigt: Methylrot ist hier völlig ungeeignet.
Ansatz: Welcher Anteil der Essigsäure liegt bei pH 5,0 schon als A⁻ vor?
Weiter: c(A⁻) : c(HA) = 10^(pH − pKs).
A3
Volumen bis zum Umschlag
AFB II
Ermitteln Sie das Volumen Natronlauge (\(c = 0{,}100\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\)), bei dem Bromthymolblau in 15,0 mL Salzsäure (\(c = 0{,}200\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\)) umschlägt (der Umschlag tritt am Äquivalenzpunkt auf): Wählen Sie Portionen der Lauge, die zusammen dieses Volumen ergeben. Die Karten nennen Volumina in mL.
Klicken schaltet ein Element zu oder ab. Die Summe rechnet live mit.
0 mL
Ziel: 30 mL
n(HCl) = 0,200 mol/L · 15,0 mL = 3,00 mmol; am Äquivalenzpunkt gilt n(NaOH) = 3,00 mmol, also V = 3,00 mmol : 0,100 mol/L = 30 mL (z. B. 10 + 20 mL). Typischer Fehler: 15 mL zu wählen, weil die Salzsäure 15,0 mL hat.
Rechnen Sie in Stoffmengen: n = c · V; am Äquivalenzpunkt gilt n(OH⁻) = n(H₃O⁺).
n = 3,00 mmol; V = 3,00 mmol : 0,100 mol/L = 30 mL.