MINT üben

Autoprotolyse des Wassers

Reinstwasser für Computerchips und Kesselwasser im Kraftwerk — beide Male zählt jedes Ion.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Reinstwasser für die Chipfabrik

AFB I–II

Zum Spülen von Silicium-Wafern wird Reinstwasser benötigt. Seine Qualität wird über die elektrische Leitfähigkeit κ überwacht. Frisch aufbereitet zeigt das Messgerät bei 25 °C κ = 0,055 µS/cm; nach einigen Stunden in einem offenen Vorratsbehälter steigt der Wert auf 0,90 µS/cm. Näherungsweise gilt \(\kappa = c \cdot (\lambda_+ + \lambda_-)\).

IonH₃O⁺OH⁻HCO₃⁻
λ in S·cm²/mol (25 °C)349,8198,644,5
  1. Formulieren Sie die Gleichung der Autoprotolyse und erläutern Sie, warum Reinstwasser den Strom leitet.
  2. Berechnen Sie aus κ = 0,055 µS/cm die Konzentration der Oxonium-Ionen in mol/L.
  3. Berechnen Sie daraus das Ionenprodukt des Wassers und vergleichen Sie mit dem Literaturwert.
  4. Erklären Sie den Anstieg auf 0,90 µS/cm im offenen Behälter.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Welche Rolle übernehmen die beiden Wassermoleküle?
Hinweis zu Aufgabe b)
In reinem Wasser ist c(H₃O⁺) = c(OH⁻).
Hinweis zu Aufgabe c)
Produkt der beiden Konzentrationen.
Hinweis zu Aufgabe d)
Welches Gas aus der Luft reagiert mit Wasser?