MINT üben

Äquivalenz und Halbäquivalenz

pH am Äquivalenzpunkt berechnen, pKs am Halbäquivalenzpunkt ablesen — 30 Übungen zu den beiden Schlüsselpunkten.

Ihr Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.

A1
Basen am Halbäquivalenzpunkt
AFB I

Geben Sie die fehlenden Werte an: Vier Basen (je \(c = 0{,}10\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\)) werden mit Salzsäure titriert. Tragen Sie ein, welchen pKs-Wert die konjugierte Säure BH⁺ hat und welcher pH-Wert am Halbäquivalenzpunkt gemessen wird.

Füllen Sie alle Felder aus und prüfen Sie dann. Enter in einem Feld prüft ebenfalls. Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt.
BasepKB der BasepKs der Säure BH⁺pH am Halbäquivalenzpunkt
Ethylamin3,25
Trimethylamin4,20
Hydrazin5,90
Anilin9,40
Für das korrespondierende Paar gilt pKs(BH⁺) + pKB(B) = 14, also pKs = 14 − pKB: 10,75; 9,80; 8,10; 4,60. Am HÄP gilt c(B) = c(BH⁺) und damit pH = pKs(BH⁺). Typischer Fehler: den pKB-Wert direkt als pH-Wert am HÄP anzugeben.
Erst pKs(BH⁺) aus pKB bestimmen, dann den pH-Wert am HÄP.
pKs = 14 − pKB; am HÄP ist pH = pKs der Säure BH⁺.
A2
Stoffmenge bis zum Halbäquivalenzpunkt
AFB II

Bestätigen Sie das Volumen der Natronlauge am Halbäquivalenzpunkt für 30,0 mL einer einprotonigen Säure (\(c = 0{,}050\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\)), die mit Natronlauge (\(c = 0{,}050\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\)) titriert wird: Wählen Sie Portionen der Lauge, die zusammen dieses Volumen ergeben. Die Karten nennen Volumina in mL.

Klicken schaltet ein Element zu oder ab. Die Summe rechnet live mit.
0 mL
Ziel: 15 mL
n₀(HA) = 0,050 mol/L · 30,0 mL = 1,50 mmol; V(ÄP) = 1,50 mmol : 0,050 mol/L = 30,0 mL; V(HÄP) = 15 mL, zum Beispiel 5 + 10 mL. Typischer Fehler: die 30 mL der Probe oder des ÄP als Halbäquivalenzvolumen zu nehmen.
Erst V(ÄP) aus den Stoffmengen bestimmen, dann halbieren.
V(ÄP) = 30 mL, also V(HÄP) = 15 mL.
A3
pKs aus der Messreihe
AFB I

Butansäure wird mit Natronlauge titriert, der ÄP liegt bei 12,4 mL. Ausgewählte Messwerte: 5,0 mL → pH 4,65; 6,2 mL → pH 4,82; 7,5 mL → pH 5,00. Geben Sie den pKs-Wert der Butansäure an.

Rechnen Sie selbst und tragen Sie das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Der HÄP liegt bei 12,4 mL : 2 = 6,2 mL; dort gilt pH = pKs = 4,82. Wer den Wert bei 5,0 mL oder den Mittelwert der Messwerte nimmt, liegt daneben.
Ansatz: Wo liegt der HÄP auf der Volumenachse?
Weiter: Am HÄP gilt pH = pKs.