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Äquivalenz und Halbäquivalenz

Vitamin-C-Pulver und eine Säure ohne Etikett — zwei Proben, deren Geheimnis in zwei Punkten der Kurve steckt.

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Vitamin C als Pulver

AFB I–II

Ein Vitamin-C-Präparat enthält Ascorbinsäure (\(\ce{C6H8O6}\), M = 176,12 g/mol) und einen neutralen Füllstoff. 0,600 g Pulver werden in 50,0 mL Wasser gelöst und mit Natronlauge (\(c = 0{,}10\) mol/L) titriert. Ascorbinsäure verhält sich dabei wie eine einprotonige Säure.

V(NaOH) in mL04,08,012,316,020,023,024,024,424,825,227,030,0
pH2,753,483,864,174,444,815,335,776,2610,4310,9011,4911,83
  1. Bestimmen Sie aus den Messwerten das Volumen am Äquivalenzpunkt und den pKs-Wert der Ascorbinsäure.
  2. Berechnen Sie den Massenanteil der Ascorbinsäure im Pulver.
  3. Berechnen Sie den pH-Wert am Äquivalenzpunkt.
  4. Leiten Sie her, warum am Halbäquivalenzpunkt pH = pKs gilt.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Mitte des Sprungs; halbes Volumen.
Hinweis zu Aufgabe b)
n = c · V; m = n · M.
Hinweis zu Aufgabe c)
Base Ascorbat im Gesamtvolumen.
Hinweis zu Aufgabe d)
Massenwirkungsgesetz der Protolyse.