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Futtersirup für Bienen
AFB I–IIImker füttern ihre Völker im Herbst mit Invertzuckersirup. Er wird industriell aus Saccharose-Lösung mit dem Enzym Invertase hergestellt und enthält etwa 72 % Zucker (Massenanteil), überwiegend Glucose und Fructose zu gleichen Teilen. Eine Saccharose-Lösung gleicher Konzentration kristallisiert bei Kellertemperatur dagegen schnell aus.
| Stoff | M in g/mol | Löslichkeit (20 °C) in g pro 100 g Wasser | relative Süßkraft |
|---|---|---|---|
| Saccharose | 342,30 | 204 | 1,0 |
| Glucose | 180,16 | 90 | 0,7 |
| Fructose | 180,16 | 375 | 1,4 |
- Formulieren Sie die Reaktionsgleichung der Hydrolyse mit Summenformeln und beschreiben Sie, welche Bindung gespalten wird.
- Berechnen Sie die Masse an Saccharose, die für 1,00 kg Sirup (72 % Invertzucker) benötigt wird.
- Erklären Sie mithilfe der Tabelle, warum Invertzuckersirup im Gegensatz zu gleich konzentrierter Saccharose-Lösung flüssig bleibt.
- Beurteilen Sie die Werbeaussage „Invertzucker ist süßer und daher kalorienärmer als Haushaltszucker“.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Saccharose: α-Glc-(1→2)-β-Fru.
Hinweis zu Aufgabe b)
Erst die Stoffmenge Monosaccharid, dann halbieren.
Hinweis zu Aufgabe c)
Wie viel Zucker pro 100 g Wasser enthält der Sirup?
Hinweis zu Aufgabe d)
Süßkraft und Energiegehalt getrennt betrachten.
