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Fehling- und Iod-Stärke-Probe

Ziegelrot, blauschwarz oder gar nichts — 30 Übungen zu den beiden klassischen Zuckernachweisen.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.

A1
Fehlersuche im Protokoll
AFB III

Überprüfen Sie das Versuchsprotokoll und markieren Sie die falschen Zeilen.

In diesem Text stecken Fehler. Klicken Sie genau die falschen Zeilen an — die richtigen müssen Sie stehen lassen.
Beide Nachweise sind Gruppenreaktionen mit klarer Reichweite — Schlüsse darüber hinaus sind unzulässig.
Ansatz: Was genau weist jede Probe nach?
Weiter: Zwei Schlussfolgerungen gehen zu weit.
A2
Menge aus der Farbe schätzen
AFB III

Bewerten Sie die Menge an reduzierendem Zucker in den Proben der Fehling-Probe nach der Farbe ein (1 = kein reduzierender Zucker, 5 = viel).

Stufen Sie jede Beobachtung ein. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
kein Zuckerviel Zucker
Saccharose-Lösung, die Lösung bleibt blau
Probe färbt sich grün
Probe färbt sich gelb
Probe färbt sich orange
Probe bildet ziegelroten Niederschlag
Mit steigender Menge reduzierender Zucker verläuft die Farbe von Blau über Grün, Gelb und Orange bis Ziegelrot (halbquantitativ). Saccharose reduziert nicht, die Lösung bleibt blau: Stufe 1. Typischer Fehler: Saccharose als Zucker mit hoher Stufe zu bewerten, obwohl nur reduzierende Zucker zählen.
Die Farbfolge der Skala entspricht den Stufen.
Blau 1, Grün 2, Gelb 3, Orange 4, Ziegelrot 5.
A3
Redoxgleichung bauen
AFB II

Formulieren Sie die Gleichung der Fehling-Probe für ein Aldehyd R–CHO im alkalischen Milieu.

Setze den Bauplan von links nach rechts zusammen. Ein Klick legt den Baustein auf den nächsten freien Platz, ein Klick im Bauplan legt ihn zurück. Enter funktioniert genauso.
Ladungsbilanz: links 2·(+2) + 5·(−1) = −1, rechts −1. Im Alkalischen liegt die Säure als Carboxylat vor, Kupfer wird nur bis +I reduziert.
Ansatz: Kupfer landet in Cu₂O, nicht als Metall.
Weiter: Mit OH⁻ und H₂O die Ladungen und O-Atome ausgleichen.