MINT üben

Drei Kunststoffklassen

Monomer, Polymer, Vernetzung — 30 Übungen, bis jede Kunststoffprobe in die richtige Klasse fällt.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.

A1
Drei Proben unterscheiden
AFB III

Entwickeln Sie ein Verfahren, um drei Proben (PE-LD-Folie, Gummiring, Phenolharz-Platte) sicher zu unterscheiden: Bringen Sie die Schritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehen Sie die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1 Kleine Stücke aller drei Proben nacheinander mit einem Heißluftgebläse im Abzug auf etwa 200 °C erwärmen.
2 Die Probe, die weich wird und sich verformen lässt, ist der Thermoplast (PE-LD-Folie).
3 Die beiden übrigen Proben abkühlen lassen und kräftig dehnen oder biegen.
4 Die Probe, die zurückspringt, ist das Elastomer (Gummiring).
5 Die harte Probe, die sich nicht verformen lässt, ist der Duroplast (Phenolharz).
Zuerst trennt die Wärmeprobe den schmelzbaren Thermoplasten von den vernetzten Proben. Danach unterscheidet die Dehnprobe zwischen weitmaschigem (Elastomer) und engmaschigem Netz (Duroplast). Typischer Fehler: mit der Dehnprobe zu beginnen – ein Thermoplast kann auch biegsam sein.
Beginnen Sie mit dem Merkmal, das eine Klasse eindeutig abtrennt.
Erst erhitzen, dann dehnen; jeweils zuerst die Beobachtung, dann die Folgerung.
A2
Fehlersuche im Protokoll
AFB III

Überprüfen Sie das Versuchsprotokoll und markieren Sie die fachlich falschen Zeilen.

In diesem Text stecken Fehler. Klicken Sie genau die falschen Zeilen an — die richtigen müssen Sie stehen lassen.
Die Härte bei Raumtemperatur sagt wenig über die Klasse — das Verhalten beim Erwärmen entscheidet.
Ansatz: Prüfe jede Deutung gegen das beobachtete Wärmeverhalten.
Weiter: Zwei Zeilen sind falsch.
A3
Kettenlänge und Erweichung
AFB II

Stellen Sie die Begründung dar, warum ein Thermoplast mit längeren Ketten bei höherer Temperatur erweicht: Setzen Sie die Schritte in der richtigen Reihenfolge zusammen. Zwei Bausteine werden nicht gebraucht.

Setze den Bauplan von links nach rechts zusammen. Ein Klick legt den Baustein auf den nächsten freien Platz, ein Klick im Bauplan legt ihn zurück. Enter funktioniert genauso.
Mit der Kettenlänge wächst die Zahl der Kontaktstellen zwischen benachbarten Ketten. Um sie zu überwinden, braucht man mehr Energie, also eine höhere Temperatur. Typischer Fehler: Atombindungen zwischen den Ketten anzuführen – die gibt es im Thermoplast nicht.
Beginnen Sie mit der Ursache und enden Sie mit der Wirkung auf die Temperatur.
Länge, Kontakte, Energie zum Verschieben, Erweichungstemperatur.