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Polyolefine bis Polyether

Gruppen erkennen, Einheiten abgrenzen, Namen durchschauen — 30 Übungen zur Ordnung der Kunststoffe.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen Ihnen die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt Ihnen, wie viele der 30 Aufgaben Sie schon gelöst haben.

A1
Mix: Schwefel im Gummi
AFB IIMix

Ermitteln Sie, wie viele Schwefelatome beim Vulkanisieren auf 100 Isopren-Einheiten kommen: Ein Gummi aus 680 g Naturkautschuk (Isopren \(\ce{C5H8}\), M = 68 g/mol) enthält 4 % Schwefel (M(S) = 32 g/mol).

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. n(Isopren-Einheiten) in mol  
  2. m(Schwefel) in g  
  3. n(Schwefel) in mol  
  4. S-Atome je 100 Isopren-Einheiten  
n(C₅H₈) = 680 g : 68 g/mol = 10 mol. m(S) = 0,04 · 680 g = 27,2 g, n(S) = 27,2 g : 32 g/mol = 0,85 mol. Auf 100 Isopren-Einheiten kommen 0,85 : 10 · 100 = 8,5 S-Atome. Typischer Fehler: 4 S-Atome je 100 Einheiten anzugeben, weil „4 %“ im Text steht.
Rechnen Sie erst beide Stoffmengen aus, dann das Verhältnis.
0,85 mol S auf 10 mol Isopren: mal 100 geteilt durch 10.
A2
Warum Phenolharz ein Duroplast ist
AFB II

Erklären Sie, weshalb bei der Polykondensation von Phenol und Methanal ein Duroplast entsteht. Wählen Sie bei jedem Schritt die richtige Aussage.

Spielen Sie den Rechenweg Schritt für Schritt durch: Was passiert als Nächstes? Nur die richtige Karte bringt Sie weiter.
    Drei reaktive Stellen je Monomer führen zu einem engmaschigen Atombindungsnetz: Duroplast. Typischer Fehler: zu meinen, ein Netz sei schmelzbar, weil Wasser abgespalten wird.
    Zählen Sie die reaktiven Stellen eines Monomers: Reicht „zwei“ für ein Netz?
    Drei Stellen, Netz aus Atombindungen, kein Schmelzen.
    A3
    Baustein des Silikonkautschuks
    AFB I

    Bestimmen Sie die Kennzahlen der Repetiereinheit \(\ce{[-Si(CH3)2-O-]}\) von Silikonkautschuk (M(Si) = 28 g/mol, M(C) = 12 g/mol, M(H) = 1 g/mol, M(O) = 16 g/mol).

    Tragen Sie alle Werte ein. Enter prüft alle Felder auf einmal.
    Das Si-Atom trägt zwei CH₃-Gruppen: 2 C- und 6 H-Atome. M = 28 + 24 + 6 + 16 = 74 g/mol. Typischer Fehler: nur ein H-Atom je C-Atom oder nur eine CH₃-Gruppe zu zählen.
    Zählen Sie alle Atome in der Klammer, auch in den beiden Methylgruppen.
    2 · CH3 ergibt 2 C und 6 H; dann 28 + 24 + 6 + 16.