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Lokalelemente

Ein tropfendes Rohr und ein Lenkrad aus Magnesium — zweimal zerstört ein edleres Metall ein unedleres.

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Leck in der Hausinstallation

AFB I–II

Ein Installateur hat in einem Altbau ein verzinktes Stahlrohr direkt mit einem Kupferrohr verschraubt. Nach zwei Jahren tropft es — das Loch sitzt im Stahlrohr unmittelbar neben der Verbindung. Das Leitungswasser ist durch gelöstes CO₂ schwach sauer.

RedoxpaarZn²⁺/ZnFe²⁺/FeH₃O⁺/H₂Cu²⁺/Cu
E° in V−0,76−0,440,00+0,34

Im Labor wird am nachgebauten Rohrstück ein mittlerer Korrosionsstrom von 0,50 mA gemessen. \(F = 96\,485\,\text{C/mol}\), \(M(\ce{Zn}) = 65{,}38\,\text{g/mol}\)

  1. Erläutern Sie, warum an der Verbindungsstelle ein Lokalelement entsteht, und geben Sie Anoden- und Kathodenteil an.
  2. Formulieren Sie die Teilgleichungen am Anodenteil (erst Zink, dann Eisen) und am Kathodenteil.
  3. Berechnen Sie die Masse Zink, die in zwei Jahren bei 0,50 mA abgetragen wird.
  4. Beurteilen Sie zwei Vorschläge: (1) ein isolierendes Zwischenstück aus Kunststoff einbauen, (2) das Kupferrohr in Fließrichtung vor das Stahlrohr setzen.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Zwei Metalle, Kontakt, Elektrolyt.
Hinweis zu Aufgabe b)
Saures Wasser: H₃O⁺ wird reduziert.
Hinweis zu Aufgabe c)
Q = I · t, z = 2.
Hinweis zu Aufgabe d)
Was unterbricht das Lokalelement, was verstärkt es?