MINT üben

Eigenschaften von Salzen

30 Übungen zu Leitfähigkeit, Sprödigkeit und Schmelztemperatur.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Leitfähigkeitsversuch planen
AFB III

Plane einen Versuch, der zeigt, dass festes Kaliumchlorid nicht leitet, seine Lösung aber schon. Bringe die Schritte in eine sinnvolle Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1 Einen Stromkreis mit Lampe und zwei Elektroden aufbauen
2 Die Elektroden in den trockenen Kristall halten – die Lampe bleibt dunkel
3 Die Kristalle in destilliertem Wasser auflösen
4 Die Elektroden in die Lösung tauchen – die Lampe leuchtet
5 Beide Beobachtungen mit dem Teilchenmodell erklären
Zuerst der Aufbau, dann der Test am Feststoff (Ionen sitzen fest), dann Lösen, dann der Test an der Lösung (Ionen beweglich), am Ende die Deutung. Nur so lässt sich der Unterschied dem Zustand zuschreiben. Typischer Fehler: die Lösung zuerst zu testen, dann ist der Vergleich mit dem Feststoff nicht mehr sauber möglich.
Zuerst messen, dann deuten; der Feststoff gehört vor das Auflösen.
Aufbau – Feststoff testen – lösen – Lösung testen – deuten.
A2
Ionen im Würfel
AFB II

Stelle einen Term für die Gesamtzahl der Ionen in einem würfelförmigen Salzkristall auf, der n Ionen je Kante hat. Verwende nur n.

Gib den Term ein. Enter prüft ebenfalls.
Ein Würfel mit n Plätzen je Kante hat n · n · n = n³ Plätze, und jeder Platz trägt ein Ion. Für n = 3 sind es 27 Ionen. Typischer Fehler: n · 3 zu schreiben, das ergibt nur die Zahl der Plätze in einer Reihe verdreifacht.
Zähle die Plätze in einer Reihe, dann in einer Ebene, dann im ganzen Würfel.
n Plätze je Reihe, n · n je Ebene, n · n · n im Würfel.
A3
Wer leitet — und wodurch?
AFB II

Ordne jede Probe zu: Leitet sie durch bewegliche Ionen, durch Elektronen oder gar nicht?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1bewegliche Ionen
2Elektronen
3leitet nicht
Zucker löst sich zwar, bildet aber keine Ionen — seine Lösung leitet nicht. Metalle und Graphit leiten durch Elektronen, nicht durch Ionen.
Ansatz: Frage bei jeder Probe: Gibt es Ionen, und sind sie beweglich? Oder ist es ein Leiter wie ein Metall?
Weiter: Drei Proben leiten durch Ionen, zwei durch Elektronen. Festes Salz, Zuckerlösung und reines Wasser leiten nicht.