Blitzlicht im Fotoatelier
AFBUm 1900 brauchten Fotografen in dunklen Räumen viel Licht. Sie streuten Magnesiumpulver auf eine Blitzlampe und zündeten es: Ein greller, weißer Blitz leuchtete auf, und weißer Rauch stieg auf. In einem Schulversuch wird das Pulver in einem abgedeckten Tiegel verbrannt, damit der weiße Stoff nicht entweicht. Vorher und nachher wird gewogen (M1).
| Versuch | Magnesiumpulver vorher | weißer Stoff nachher |
|---|---|---|
| 1 | 0,60 g | 1,00 g |
| 2 | 1,20 g | 2,00 g |
| 3 | 1,80 g | 3,00 g |
- Nenne den Stoff, mit dem das Magnesium reagiert, und den weißen Stoff, der dabei entsteht.Tipp a)
Das Pulver brennt an der Luft. Welcher Bestandteil der Luft ist für Verbrennungen nötig? Das Produkt bekommt den Namen nach dem Schema „Metallname + …“.
- Gib die Wortgleichung für die Reaktion im Blitzlicht an.Tipp b)
Links vom Pfeil stehen die beiden Edukte, rechts das Produkt. Licht und Wärme sind keine Stoffe und gehören nicht in die Wortgleichung.
- Entnimm M1, in welchem Versuch am meisten Magnesiumoxid entsteht und wie viel es ist.Tipp c)
Vergleiche die Werte in der rechten Spalte.
- Berechne für alle drei Versuche, wie viel Gramm Sauerstoff gebunden wurden, und beschreibe kurz, was dir an den Ergebnissen auffällt.Tipp d)
Der weiße Stoff enthält das ganze Magnesium und zusätzlich den gebundenen Sauerstoff. Bilde also jeweils die Differenz „nachher − vorher“.
