MINT üben

Schmelz- und Siedetemperatur

30 Übungen zu Kennwerten, Haltepunkten und dem Aggregatzustand bei jeder Temperatur.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Eis erwärmen
AFB II

Zeichne die Messpunkte ein: Ein Eisstück mit −4 °C wird gleichmäßig erwärmt. Waagerecht ist die Zeit t in Minuten aufgetragen, senkrecht die Temperatur in °C.

Bewege die Maus über das Koordinatensystem und klicke, um den Punkt zu setzen. Mit der Tastatur: Tab ins Koordinatensystem, Pfeiltasten bewegen den Cursor, Enter setzt.

Zuerst steigt die Temperatur von −4 °C auf 0 °C, dann bleibt sie während des Schmelzens bei 0 °C (Haltepunkt), danach steigt sie wieder. Die Punkte B und C liegen auf einer waagerechten Linie. Typischer Fehler: die Temperatur beim Schmelzen weiter steigen zu lassen.
Die Temperatur steigt, bis das Eis schmilzt. Wie verläuft sie während des Schmelzens?
Die Punkte sind (0 | −4), (2 | 0), (4 | 0) und (5 | 2).
A2
Mix: Protokoll zum Siedeversuch
AFB IIMix

Untersuche das Protokoll zum Siedeversuch mit Wasser: Klicke die falschen Zeilen an und trage die Korrektur ein.

Eine Zeile anklicken heißt „diese Aussage ist falsch“. Danach erscheint ein Eingabefeld für die Korrektur.
Zeile 2 enthält mit „weil“ eine Deutung und gehört in die Auswertung. Zeile 4: Die Siedetemperatur ist ein Kennwert und hängt nicht von der Flamme ab. Zeile 6: Auch bei mehr Wasser siedet es bei 100 °C. Typischer Fehler: ein „weil“ in der Beobachtung zu überlesen.
Drei Zeilen sind falsch: eine mit Deutung in der Beobachtung, zwei mit Aussagen über die Siedetemperatur.
Zeile 2: Deutung. Zeile 4: unabhängig von der Flamme. Zeile 6: 100 °C unabhängig von der Menge.
A3
Jans Behauptung
AFB III

Überprüfe die Behauptung von Jan: „Um Eisen (Schmelztemperatur 1538 °C, Siedetemperatur 2862 °C) von 20 °C aus zu schmelzen, muss man es um 1538 °C erwärmen. Flüssig bleibt es dann über 1324 °C.“

Trage alle Werte ein. Enter prüft alle Felder auf einmal.
1538 °C − 20 °C = 1518 °C: Jans erste Angabe stimmt nicht, denn er hat die Schmelztemperatur statt des Unterschieds genannt. Der flüssige Bereich 2862 − 1538 = 1324 °C stimmt. Bis zum Sieden: 2862 − 20 = 2842 °C. Typischer Fehler: Temperatur und Temperaturunterschied zu verwechseln.
Gefragt ist jeweils ein Unterschied zwischen zwei Temperaturen. Starte bei 20 °C.
1538 − 20 = 1518; 2862 − 1538 = 1324; 2862 − 20 = 2842.