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Wasserstoffbrückenbindungen

Biogas, ein Magnetmodell, Starthilfespray und Butanol, Locken und Seifenblasen: fünf Sachaufgaben zu Wasserstoffbrücken.

1

Biogas wird getrocknet

AFB

Das Gas aus einer Biogasanlage wird gekühlt, bevor es im Blockheizkraftwerk verbrannt wird. Dabei schlagen sich vor allem Wasser, aber auch ein Teil des Ammoniaks als Flüssigkeit nieder; zwischen ihren Molekülen wirken besonders starke Anziehungskräfte. M1 zeigt die Zusammensetzung des Biogases, M2 die Elektronegativitäten (EN) der beteiligten Elemente.

M1Biogas (Volumenanteile)
BestandteilFormelAnteil
Methan\(\mathrm{CH_4}\)60 %
Kohlenstoffdioxid\(\mathrm{CO_2}\)35 %
Wasserdampf\(\mathrm{H_2O}\)4 %
Schwefelwasserstoff\(\mathrm{H_2S}\)Spuren
Ammoniak\(\mathrm{NH_3}\)Spuren
M2Elektronegativitäten
ElementHCSNO
EN2,202,552,583,043,44
  1. Nenne die drei Elemente, an die ein H-Atom gebunden sein muss, damit es eine Wasserstoffbrücke bilden kann.
  2. Lies aus M2 die Elektronegativitäten von Wasserstoff, Sauerstoff und Schwefel ab.
  3. Berechne die Elektronegativitätsdifferenz für die O–H-Bindung im Wassermolekül und für die S–H-Bindung im Schwefelwasserstoffmolekül.
  4. Ordne jeden Bestandteil aus M1 einer der Gruppen „Moleküle bilden untereinander Wasserstoffbrücken“ und „Moleküle bilden untereinander keine Wasserstoffbrücken“ zu.
2

Wassermoleküle mit Magneten

AFB
3

Starthilfespray und Butanol

AFB
4

Die Locke aus dem Lockenstab

AFB
5

Glycerin in der Seifenblasen-Lösung

AFB