1
Laugenbrezeln aus der Backstube
AFBBevor Laugenbrezeln in den Ofen kommen, taucht die Bäckerin die Teiglinge kurz in Brezellauge, eine verdünnte Natronlauge. Beim Backen entsteht daraus die typische braune, glänzende Kruste. Das Etikett des Kanisters zeigt M1.
M1Etikett der Brezellauge
| Angabe | Inhalt |
|---|---|
| Inhaltsstoffe | Natriumhydroxid 4 %, Wasser |
| Signalwort | Gefahr |
| Gefahrenhinweise | Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Kann gegenüber Metallen korrosiv sein. |
| Sicherheitshinweise | Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. Nur Gefäße aus Kunststoff oder Edelstahl verwenden. |
- Lies aus M1 ab, welche Gefahren von der Brezellauge ausgehen und wie sich die Bäckerin schützen muss.Tipp a)
Schau in die Zeilen „Gefahrenhinweise“ und „Sicherheitshinweise“.
- Nenne die Ionen, die in der Brezellauge neben den Wassermolekülen vorliegen.Tipp b)
Natriumhydroxid ist ein Salz. Aus welchen Ionen ist es aufgebaut?
- Gib die Reaktionsgleichung für das Lösen von festem Natriumhydroxid in Wasser an und benenne das Teilchen, das als Base wirkt.Tipp c)
Natriumhydroxid besteht schon aus Ionen. Welches der beiden Ionen kann ein Proton an ein freies Elektronenpaar binden?
- Beschreibe, wie man mit Universalindikator nachweisen kann, dass die Brezellauge eine Lauge ist.Tipp d)
Welche Farbe zeigt Universalindikator bei Hydroxid-Ionen? Vergiss die Schutzmaßnahmen nicht.
2
Magnesiumoxid für den Gartenboden
AFB3
Fischgeruch und Zitronensaft
AFB4
Haarfarbe „ohne Ammoniak“
AFB5
