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Die Neutralisation

30 Übungen von der Ionengleichung bis zum pH-Sprung — und warum Schwefelsäure doppelt so viel Lauge braucht.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Vor, am und nach dem Äquivalenzpunkt
AFB II

Bestimme zu jeder Beobachtung, in welchem Zustand der Titration sie vorkommt. Setze je ein Kreuz.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Beobachtungvor dem Äquivalenzpunktam Äquivalenzpunktnach dem Äquivalenzpunkt
Bromthymolblau ist gelb
Bromthymolblau ist grün
Die Lösung enthält mehr OH⁻- als H₃O⁺-Ionen
Es sind noch nicht umgesetzte H₃O⁺-Ionen übrig
Es gilt n(OH⁻) = n(H₃O⁺)
Vor dem Äquivalenzpunkt überwiegt H₃O⁺ (sauer, Bromthymolblau gelb). Am Äquivalenzpunkt sind die Stoffmengen gleich, die Lösung ist neutral (grün). Danach überwiegt OH⁻ (basisch, blau). Typischer Fehler: „noch nicht umgesetzte H₃O⁺-Ionen“ dem Äquivalenzpunkt zuzuordnen – dort sind alle umgesetzt.
Überlege, welche Ionensorte im jeweiligen Zustand im Überschuss ist – oder ob keine.
Gelb = sauer = vor dem Punkt; grün = neutral = am Punkt; blau = basisch = danach.
A2
Verdünnte Säure neutralisieren
AFB IIITrick

Entscheide wie viel Milliliter Natronlauge (c = 0,1 mol/L) man bis zum Äquivalenzpunkt braucht, wenn man 15 mL Salzsäure (c = 0,2 mol/L) vorher mit 135 mL Wasser verdünnt hat. Gib den Wert in mL an.

Überlege, ob das zugegebene Wasser die Stoffmenge der Säure verändert.
Wasser verdünnt nur die Konzentration. n(H3O⁺) = 0,2 mol/L · 15 mL = 3 mmol; V = 3 mmol : 0,1 mol/L.
A3
Fehler beim Titrieren
AFB III

Beurteile drei Messfehler: Wie wirkt sich jeder auf die berechnete Konzentration der Säure aus? Wähle in jedem Menü die passende Antwort.

Wähle in jedem Menü den passenden Eintrag. Alle Felder müssen stimmen.
MessfehlerBerechnete Säurekonzentration
Man tropft weit über den Farbumschlag hinaus.
Man bricht ab, solange der Indikator noch die Farbe der Säure zeigt.
Der Erlenmeyerkolben ist innen noch nass, bevor die Probe eingefüllt wird.
Zu viel Lauge verbraucht: V(L) ist zu groß, also wird c(S) zu hoch berechnet. Zu früh abgebrochen: V(L) ist zu klein, c(S) zu niedrig. Das Wasser im Kolben ändert die Stoffmenge der Säure nicht, deshalb stimmt das Ergebnis. Typischer Fehler: zu glauben, Restwasser im Kolben verfälsche das Ergebnis – verdünnt wird nur die Konzentration, nicht die Stoffmenge.
Wie ändert sich V(L)? Die Konzentration der Säure ist proportional zu V(L).
Zu viel Lauge → zu hoch; zu wenig → zu niedrig; Wasser ändert n nicht → richtig.