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Molekülgeometrien

30 Übungen, in denen aus flachen Lewis-Formeln räumliche Moleküle werden.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Tetraedrisch oder pyramidal?
AFB II

Vergleiche SiBr4 und AsBr3. Ordne jede Aussage dem passenden Bereich zu.

Ordne jede Karte einem der drei Bereiche zu. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, dann 1–3 für den Bereich, 0 zurück.
1 nur SiBr₄
2 beide
3 nur AsBr₃
Beide Zentralatome haben vier Wolken in tetraedrischer Anordnung. Im SiBr₄ sind alle vier bindend: fünf Atome, Gestalt tetraedrisch. Im AsBr₃ ist eine Wolke ein freies Paar: vier Atome, trigonal-pyramidal. Typischer Fehler: AsBr₃ wegen der tetraedrischen Anordnung „tetraedrisch“ zu nennen.
Trenne Anordnung der Wolken (gleich) von der Gestalt der Atome (verschieden).
Beide: 4 Wolken, tetraedrische Anordnung. Si: 5 Atome. As: freies Paar, 4 Atome.
A2
Mix: Gerade oder geknickt?
AFB II

Alle Moleküle bestehen aus drei Atomen; das Zentralatom steht in der Mitte der Formel. Ist das Molekül linear oder gewinkelt?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1linear
2gewinkelt
Trägt das Zentralatom keine freien Paare (C mit Doppel- oder Dreifachbindungen), ist das Molekül linear. O, S und Se in der Mitte haben zwei freie Paare — vier Wolken, gewinkelt.
Ansatz: Entscheidend ist, ob das Zentralatom freie Elektronenpaare trägt.
Überlegung: Elemente der 6. Hauptgruppe mit zwei Bindungen tragen immer zwei freie Paare.
A3
Bindungswinkel der Größe nach
AFB I

Erstelle eine Rangfolge der Bindungswinkel: Beginne mit dem größten Winkel am Zentralatom.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1 Cl–C≡N (C-Atom: 2 Wolken)
2 BI₃ (B-Atom: 3 Wolken)
3 CBr₄ (C-Atom: 4 Wolken)
4 NBr₃ (N-Atom: 3 Bindungen und 1 freies Paar)
Cl–C≡N ist linear (180°), BI₃ trigonal-planar (120°), CBr₄ tetraedrisch (109,5°). Beim NBr₃ drückt das freie Paar die Bindungen zusammen: Der Winkel ist kleiner als 109,5°. Typischer Fehler: NBr₃ wegen der vier Wolken mit CBr₄ gleichzusetzen.
Weniger Wolken am Zentralatom bedeuten mehr Platz und größere Winkel.
180° vor 120° vor 109,5° vor „kleiner als 109,5°“.