MINT üben

Die Elektronegativität

30 Übungen, in denen sich zeigt, warum ausgerechnet Fluor das Tauziehen um Elektronen immer gewinnt.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Mix: Lernkarte überprüfen
AFB IIIMix

Überprüfe die Lernkarte einer Mitschülerin. Klicke die drei falschen Zeilen an und trage jeweils die Korrektur ein.

Eine Zeile anklicken heißt „diese Aussage ist falsch“. Danach erscheint ein Eingabefeld für die Korrektur.
Zeile 3: Fluor liegt eine Periode höher, hat weniger Schalen und die größere EN (3,98 gegen 3,16). Zeile 5: Das größere Siliciumatom schirmt stärker ab, Kohlenstoff (2,55) zieht stärker als Silicium (1,90). Zeile 6: Die EN ist eine Vergleichszahl ohne Einheit. Die Zeilen 1, 2 und 4 stimmen. Typischer Fehler: „mehr Schalen = mehr Zug“.
Drei Zeilen widersprechen den Regeln: eine zur Periode-Gruppe-Regel, eine zum Atomradius, eine zur Einheit.
Zeile 3 (Fluor zieht stärker), Zeile 5 (Kohlenstoff hat die größere EN), Zeile 6 (keine Einheit).
A2
Lückentext: Woher die EN kommt
AFB I

Vervollständige die Erklärung. Zwei Wörter bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Die Elektronegativität beschreibt, wie stark ein Atom das anzieht. Innerhalb einer Periode steigt die , die Zahl der besetzten bleibt aber gleich — die EN nimmt deshalb nach rechts . In einer Gruppe kommt mit jeder Periode eine Schale hinzu, der wächst und die EN sinkt.

Die Neutronen tragen keine Ladung und spielen für die Anziehung keine Rolle. Entscheidend sind Kernladung (Protonenzahl) und Abstand des Elektronenpaars vom Kern.
Ansatz: Was zieht Elektronen an — und was schwächt die Anziehung?
Lösungsweg: Kernladung (Protonen) zieht an; mehr Schalen bedeuten größeren Abstand und stärkere Abschirmung.
A3
Mix: Form und stärkeres Atom
AFB IIMix

Ordne jedem Molekül die Form nach dem EPA-Modell und das Atom mit der größeren EN zu.

Wähle in jedem Menü den passenden Eintrag. Alle Felder müssen stimmen.
MolekülFormAtom mit der größeren EN
Wasser H₂O
Kohlenstoffdioxid CO₂
Ammoniak NH₃
Methan CH₄
H₂O: zwei Bindungen und zwei freie Paare am O → gewinkelt; CO₂: zwei Doppelbindungen am C → linear; NH₃: drei Bindungen und ein freies Paar → trigonal-pyramidal; CH₄: vier Bindungen → tetraedrisch. EN: O (3,44) größer als H (2,20) und C (2,55); N (3,04) größer als H; C (2,55) größer als H (2,20). Typischer Fehler: Methan als „Pyramide“ zu bezeichnen.
Bestimme die Form über die Zahl der Elektronenpaargruppen und der freien Paare am Zentralatom. Die EN schlägst du im Periodensystem nach.
Wasser gewinkelt, CO₂ linear, NH₃ pyramidal, CH₄ tetraedrisch; das jeweils rechts stehende Atom hat die größere EN – bei C–H zieht C stärker.