MINT üben

Räuber und Beute

Regeln erkennen, Perioden bestimmen, Schädlinge klug bekämpfen — und herausfinden, warum ein Reagenzglas kein Ökosystem ist.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Welche Wirkung liegt vor?
AFB II

Ermitteln Sie anhand des Entscheidungsbaums, welche Wechselwirkung einem Befund zugrunde liegt. Befund: Die Räuberzahl steigt erst, nachdem die Beute schon zugenommen hat; danach nimmt die Beute stärker ab, je mehr Räuber da sind.

Beantworte die Fragen des Entscheidungsbaums mit Ja oder Nein und schau, wo du herauskommst.
    Der Räuber reagiert verzögert und wirkt dichteabhängig; daraus entsteht die Rückkopplung. Typischer Fehler: den Befund einem fremden Einfluss wie der Witterung zuzuschreiben, obwohl er durch die Wechselwirkung erklärbar ist.
    Achten Sie zuerst auf die Zeitverzögerung.
    Danach entscheidet die Abhängigkeit von der Dichte der Beute.
    A2
    Fehler im Lernzettel
    AFB II

    Deuten Sie die Zeilen eines Lernzettels zu den Regeln von Lotka und Volterra. Klicken Sie genau die falschen Zeilen an.

    In diesem Heft stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
    Die Zeilen 1, 2, 4 und 5 sind falsch. Typischer Fehler: die Regeln als Aussagen über einzelne Zeitpunkte statt über Perioden und Mittelwerte zu lesen.
    Prüfen Sie jede Zeile: Gilt die Aussage für einen Zeitpunkt oder für Mittelwerte über viele Perioden?
    Bei gleich starker Dezimierung ist die Beute schneller wieder auf dem alten Stand.
    A3
    Bilanz eines Jahres
    AFB I

    Berechnen Sie drei Größen aus den Zahlen eines Modells. Am Jahresanfang gibt es 200 Beutetiere und 20 Räuber, am Jahresende 240 Beutetiere und 16 Räuber.

    Trage alle Werte ein. Enter prüft alle Felder auf einmal.
    Beute: (240 − 200) : 200 = 0,20, also +20 %. Räuber: (16 − 20) : 20 = −0,20, also −20 %. Summe am Jahresende: 240 + 16 = 256. Typischer Fehler: die Änderung auf den Endwert statt auf den Anfangswert zu beziehen.
    Die prozentuale Änderung bezieht sich immer auf den Anfangswert.
    Ziehen Sie den Anfangswert vom Endwert ab und teilen Sie durch den Anfangswert.