MINT üben

Potenz und ökologische Nische

Begriffe sortieren, Planarien im Bach auswerten, Finkenschnäbel deuten — und herausfinden, warum gleicher Wald nicht gleiche Nische heißt.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Stenök oder euryök?
AFB II

Bestätigen Sie für jede Art, ob sie stenotherm (engen Temperaturbereich) oder eurytherm (weiten Temperaturbereich) ist. Kreuzen Sie in jeder Zeile genau ein Feld an.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Artstenothermeurytherm
Art A: Überleben nur zwischen 10 und 14 °C
Art B: Überleben von −5 bis 35 °C
Art C: Toleranzbereich von 2 bis 9 °C
Art D: Toleranzbereich von 0 bis 40 °C
Eine enge Spanne macht die Art stenotherm, eine weite eurytherm. Typischer Fehler: nur die Zahl der Grade zu betrachten, ohne die Breite zwischen Minimum und Maximum zu vergleichen.
Die Breite ist die Differenz zwischen Maximum und Minimum; rechnen Sie sie für jede Zeile aus.
Vergleichen Sie die Breiten der Zeilen untereinander.
A2
Mix: Gesetz des Minimums
AFB IIMix

Begründen Sie, welche Aussagen zum Gesetz des Minimums richtig sind. Kreuzen Sie alle zutreffenden an.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Richtig sind die Aussagen 1 und 3: Das Wachstum hängt vom knappsten Faktor ab, auch wenn andere Faktoren im Überfluss vorhanden sind. Typischer Fehler: anzunehmen, ein Faktor nahe am Optimum entscheide über das Wachstum; das Gesetz gilt für jeden Faktor, auch für die Temperatur.
Der begrenzende Faktor ist der, der am stärksten im Mangel ist.
Ein Faktor im Überfluss hilft nicht, wenn ein anderer knapp ist.
A3
Grenzwerte einer Pflanzenart
AFB I

Berechnen Sie drei Größen aus den Grenzwerten einer Pflanzenart. Die untere Grenze des Toleranzbereichs liegt bei 4 °C, die obere bei 28 °C, das Optimum zwischen 16 °C und 20 °C.

Trage alle Werte ein. Enter prüft alle Felder auf einmal.
Toleranzbreite = 28 − 4 = 24 °C; Optimumbreite = 20 − 16 = 4 °C; Mitte = (4 + 28) : 2 = 16 °C. Typischer Fehler: die Mitte des Optimums (18 °C) statt der Mitte des Toleranzbereichs (16 °C) anzugeben.
Die Breite ist die obere Grenze minus die untere Grenze.
Die Mitte liegt genau zwischen beiden Grenzen: addieren und halbieren.