MINT üben

Biomasse und Energiefluss

Energieportionen verfolgen, Wirkungsgrade berechnen, Pyramiden deuten — und prüfen, ob Energie im Ökosystem wirklich im Kreis laufen kann.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Wohin gelangt die Energie eines Rehs?
AFB I

Ein Reh frisst Knospen und Kräuter; es wird selbst gelegentlich vom Luchs erbeutet. Geben Sie für jede Energieportion an, wohin sie gelangt.

Ziehen Sie jede Karte in den passenden Korb — oder wählen Sie sie mit Enter aus und drücken Sie dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Wärme (Zellatmung)
2Destruenten
3nächste Trophiestufe
Was für Bewegung und Körpertemperatur veratmet wird, verlässt das Ökosystem als Wärme. Kot, Geweih und Leichen sind tote organische Substanz für die Destruenten. Nur die Biomasse, die der Luchs frisst und assimiliert, erreicht die nächste Trophiestufe.
Was bei der Zellatmung frei wird, ist am Ende immer Wärme.
Alles Tote und Ausgeschiedene landet bei den Zersetzern.
A2
Ökosysteme im Vergleich
AFB IIMix

Werten Sie aus: die Tabelle und ergänzen Sie die fehlenden Werte (Modellwerte in kJ/(m²·a)). Die Atmung R ist jeweils ein Teil der BPP.

Fülle alle Felder aus und prüfe dann. Enter in einem Feld prüft ebenfalls. Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt.
ÖkosystemBPPRNPPNPP in % der BPP
Offenes Meer4 0003 200
Sumpf20 00012 000
Laubwald60 00036 000
Offenes Meer: 4 000 − 3 200 = 800, also 20 %. Sumpf: 20 000 − 12 000 = 8 000 (40 %). Laubwald: 60 000 − 36 000 = 24 000 (40 %). Der Anteil der NPP an der BPP ist im Meer am kleinsten. Typischer Fehler: die NPP als Summe von BPP und R zu rechnen.
Die NPP ist die BPP minus R.
Teilen Sie die NPP durch die BPP und multiplizieren Sie mit 100.
A3
Energiebilanz einer Wiese
AFB II

Die Pflanzen einer Wiese binden 25 000 kJ/(m²·a) (BPP) und veratmen davon 40 %. Heuschrecken und andere Pflanzenfresser fressen 15 % der Nettoprimärproduktion; ein Drittel der gefressenen Energie scheiden sie unverdaut mit dem Kot aus. Berechnen Sie Schritt für Schritt die ökologische Effizienz von den Produzenten zu den Pflanzenfressern.

Rechnen Sie die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft. Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt.
  1. Nettoprimärproduktion: kJ/(m²·a)
  2. von den Pflanzenfressern gefressen: kJ/(m²·a)
  3. von den Pflanzenfressern assimiliert: kJ/(m²·a)
  4. ökologische Effizienz (bezogen auf die BPP): %
NPP \(= 25\,000 - 0{,}4 \cdot 25\,000 = 15\,000\); gefressen \(0{,}15 \cdot 15\,000 = 2\,250\); assimiliert \(2\,250 - 750 = 1\,500\) kJ/(m²·a). Effizienz \(1\,500 : 25\,000 = 6\,\%\). Bezogen auf die NPP wären es 10 % — die Bezugsgröße muss immer angegeben werden.
NPP = BPP − Zellatmung der Produzenten.
Weitergegeben ist nur, was nach Abzug des Kots assimiliert wird.