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Vom Acker auf den Teller
AFB I–IIIRund ein Drittel der Ackerfläche der Erde dient dem Anbau von Futterpflanzen für Nutztiere. M1 zeigt, was ein Mastrind aus seinem Futter macht, M2 vergleicht die Nahrungsenergie, die ein Hektar Ackerland je nach Nutzung für Menschen liefert.
M1Energiebilanz eines Mastrinds in einem Jahr
| Posten | Energie in MJ | Anteil |
|---|---|---|
| mit dem Futter aufgenommen | 50 000 | 100 % |
| unverdaut mit dem Kot ausgeschieden | 17 500 | 35 % |
| mit Harn und Methan abgegeben | 4 000 | 8 % |
| in der Zellatmung als Wärme frei | 25 500 | 51 % |
| Zuwachs an Körpermasse | 3 000 | 6 % |
| davon essbares Fleisch | 1 500 | 3 % |
M2Nahrungsenergie für Menschen je Hektar Ackerland und Jahr
- Stellen Sie die Energiebilanz des Mastrinds (M1) in einem beschrifteten Energieflussdiagramm dar.
- Erläutern Sie die Ursachen der einzelnen Energieverluste des Rinds, insbesondere des größten Postens.
- Berechnen Sie mithilfe von M2, wie viele Menschen ein Hektar Ackerland ein Jahr lang ernähren kann, wenn darauf Weizen für Brot bzw. Futter für Rinder angebaut wird.
- Eine Umweltorganisation fordert: „Eine Welt mit zehn Milliarden Menschen lässt sich nur ernähren, wenn weniger Fleisch gegessen wird.“ Beurteilen Sie diese Forderung aus ökologischer Sicht.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Zeichnen Sie ein Band für die aufgenommene Energie, von dem nacheinander Pfeile abzweigen; die Breiten sollen ungefähr den Anteilen entsprechen.
Hinweis zu Aufgabe b)
Unterscheiden Sie: nicht aufgenommen, aufgenommen und wieder abgegeben, veratmet.
Hinweis zu Aufgabe c)
Teilen Sie die Nahrungsenergie je Hektar durch den Jahresbedarf eines Menschen.
Hinweis zu Aufgabe d)
Beziehen Sie die Trophiestufen ein — und denken Sie an Flächen, auf denen kein Ackerbau möglich ist.Beurteilen: Zu einem Sachverhalt ein selbstständiges Urteil unter Verwendung von Fachwissen und Fachmethoden formulieren und begründen.
