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Vom Reiz zur Erregung

Reize zuordnen, Rezeptorpotenziale abschätzen, Adaptation messen — und klären, warum ein Stoß aufs Auge Lichtblitze erzeugt.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Transduktion im Lückentext
AFB I

Stellen Sie dar den Vorgang der Transduktion mit den Begriffen im Lückentext. Zwei Wörter bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Der Reiz öffnet ; Kationen strömen ein, und die Membran wird .

Der Reiz öffnet Ionenkanäle, Kationen strömen ein, und die Membran wird depolarisiert. Dieses Rezeptorpotenzial ist die Transduktion. Typischer Fehler: Eine Hyperpolarisation anzunehmen, obwohl Kationen einströmen.
Kationen sind positiv geladen; was passiert mit dem Membranpotenzial, wenn sie einströmen?
Der Reiz öffnet Kanäle, bevor irgendetwas anderes passiert.
A2
Rezeptortyp bestimmen
AFB II

Erklären Sie mit dem Entscheidungsbaum, welcher Rezeptortyp vorliegt, wenn die Antwort bei gleichbleibendem Reiz rasch abfällt. Beantworten Sie die Fragen mit Ja oder Nein.

Beantworte die Fragen des Entscheidungsbaums mit Ja oder Nein und schau, wo du herauskommst.
    Ein rasch abfallender Verlauf kennzeichnet phasische Rezeptoren, die vor allem Änderungen melden. Typischer Fehler: Den raschen Abfall als Zeichen eines defekten Rezeptors zu deuten.
    Achten Sie darauf, ob der Rezeptor auch bei Dauerreiz noch Stärke und Dauer meldet.
    Ein rascher Abfall ist das Kennzeichen des zweiten Typs.
    A3
    Einen Versuch planen
    AFB III

    Sie sollen an einem Druckrezeptor der Haut herausfinden, ob er tonisch oder phasisch ist. Entwickeln Sie Schritt für Schritt einen geeigneten Versuch.

    Spielen Sie den Weg Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt Sie weiter.
      Ein gleichbleibender, langer Reiz, die Messung der AP-Frequenz über die Zeit und Wiederholungen bei mehreren Reizstärken trennen tonische von phasischen Rezeptoren. Die Höhe der APs ändert sich dabei nie.
      Adaptation ist eine Veränderung über die Zeit — welcher Reiz macht sie sichtbar?
      Die Höhe eines AP ist nie ein brauchbares Maß.