MINT üben

Die neuromuskuläre Synapse

Motorische Einheiten, Sicherheitsfaktor und Alles-oder-Nichts — nachrechnen, vergleichen und aus klassischen Versuchen die richtigen Schlüsse ziehen.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Anzahl erregter Fasern
AFB II

Bestätigen Sie durch Rechnung, wie viele Muskelfasern bei 10 aktiven Einheiten erregt werden. Gegeben: Ein Muskel hat 40 motorische Einheiten, jede mit 50 Muskelfasern.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. 1. Gesamtzahl der Muskelfasern im Muskel:  
  2. 2. Erregte Muskelfasern bei 10 aktiven Einheiten:  
  3. 3. Anteil der erregten Fasern in Prozent:  
Gesamt: 40 · 50 = 2000 Fasern. Erregt: 10 · 50 = 500 Fasern. Anteil: 500 : 2000 · 100 % = 25 %. Typischer Fehler: Die Zahl der Einheiten mit der Zahl der Fasern zu verwechseln.
Eine motorische Einheit umfasst alle Fasern eines Motoneurons; multiplizieren Sie Einheiten mit Fasern pro Einheit.
Für Schritt 3 teilen Sie die erregten Fasern durch die Gesamtzahl und multiplizieren Sie mit 100.
A2
Aussagen zur Muskelerregung
AFB I

Beschreiben Sie den Zusammenhang und prüfen Sie die Aussagen. Eine falsche Einschätzung beendet die Serie.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Richtig sind die Aussagen 2, 3 und 4. Das Muskel-AP ist immer gleich hoch, und ein Motoneuron versorgt nur seine eigene Einheit.
Denken Sie an das Alles-oder-Nichts-Prinzip und an den Unterschied zwischen EPP und Muskel-AP.
Ein Motoneuron versorgt nur die Fasern seiner Einheit, nicht den ganzen Körper.
A3
Begründung der 1:1-Übertragung
AFB III

Formulieren Sie die Begründung, warum jedes AP des Motoneurons ein Muskel-AP auslöst. Setzen Sie die richtigen Bausteine in der richtigen Reihenfolge ein.

Setze den Bauplan von links nach rechts zusammen. Ein Klick legt den Baustein auf den nächsten freien Platz, ein Klick im Bauplan legt ihn zurück. Enter funktioniert genauso.
Das EPP ist durch viele Vesikel und Rezeptoren groß, also deutlich überschwellig. Daraus folgt die 1:1-Übertragung. Typischer Fehler: Das EPP für unterschwellig zu halten.
Der erste Baustein nennt die Größe des EPP, der zweite seine Ursache.
Der letzte Baustein zieht die Folgerung für jedes einzelne AP.