MINT üben

Der Bau der Nervenzelle

Bauteile benennen, Gliazellen vergleichen, einen Reflexweg ordnen und nachrechnen, wie viele Schwann-Zellen ein meterlanges Axon umhüllen.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Ein Axon als Zeichnung
AFB I

Erstelle die Skizze eines Neurons, indem du die Bauteile in der Reihenfolge der Erregung zusammensetzt.

Setze den Bauplan von links nach rechts zusammen. Ein Klick legt den Baustein auf den nächsten freien Platz, ein Klick im Bauplan legt ihn zurück. Enter funktioniert genauso.
Die Erregung läuft von den Dendriten über Zellkörper und Axonhügel entlang des Axons zu den Endknöpfchen. Myelinscheide und Schnürringe gehören nicht in diese Grundreihe; die Myelinscheide ist eine Gliazell-Hülle, Schnürringe sind Lücken darin. Typischer Fehler: Schnürringe als Bauteile des Neurons zu zählen.
Beginne bei den Teilen, die Erregungen aufnehmen.
Dendriten, Zellkörper, Axonhügel, Axon, Endknöpfchen.
A2
Was Gliazellen leisten
AFB I

Nennen Sie alle Aufgaben, die Gliazellen im Nervensystem übernehmen.

Mehrere Antworten sind richtig. Markieren Sie alle zutreffenden und klicken Sie dann auf „Prüfen“.
Gliazellen sind Hilfszellen: Sie stützen, versorgen und isolieren. Erregungen leiten nur die Neuronen weiter; Reize nehmen Sinneszellen auf, und die Endknöpfchen sind Teil des Axons.
Gliazellen leiten selbst keine Erregungen weiter.
Vier Angaben sind richtig.
A3
Hand weg von der Herdplatte
AFB II

Sie berühren eine heiße Herdplatte und ziehen die Hand reflexartig zurück. Beschreiben Sie den Weg der Erregung, indem Sie die Schritte ordnen.

Ziehen Sie die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Sinneszellen in der Haut der Fingerkuppe werden erregt.
2Die Erregung läuft im Fortsatz eines sensorischen Neurons zum Rückenmark.
3Im Rückenmark wird sie an Synapsen auf ein Interneuron übertragen.
4Das Interneuron überträgt sie auf die Dendriten eines motorischen Neurons.
5Am Axonhügel des motorischen Neurons entsteht eine neue Erregung.
6Sie läuft entlang des Axons im Armnerv zum Beugemuskel.
7An den Endknöpfchen wird sie über Synapsen auf die Muskelfasern übertragen.
Afferent (sensorisches Neuron) → Verschaltung im ZNS (Interneuron) → efferent (motorisches Neuron) → Muskel. In jedem Neuron läuft die Erregung von den Dendriten über den Axonhügel zu den Endknöpfchen.
Sensorische Neuronen führen zum ZNS, motorische vom ZNS weg.
Innerhalb eines Neurons entsteht die weitergeleitete Erregung am Axonhügel.