MINT üben

Genexpression steuern

Hormone binden, Promotoren methylieren, Gewebe vergleichen — hier wird aus dem Schalter am Gen Handwerkszeug.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Trickaufgabe: CpG-Stellen zählen
TrickAFB II

Ein Promotorabschnitt lautet 5′-ACGTTCGAGCGCATG-3′. Bestimmen Sie die Anzahl der CpG-Stellen in diesem Strang.

Rechnen Sie selbst und tragen Sie das Ergebnis ein — Enter prüft direkt. Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt.
Es sind 3 CpG-Stellen: ACGTTCGAGCGCATG. Die Falle: Die GC-Folgen (z. B. in „GCG“ und „CGC“) zählen nicht — entscheidend ist die Richtung 5′-C-G-3′ im selben Strang.
Suchen Sie nur die Folge C, direkt gefolgt von G, in 5′→3′-Richtung.
Eine Folge G, dann C ist keine CpG-Stelle.
A2
Epigenetik und Umwelt diskutieren
AFB III

Diskutieren Sie welche Aussagen zur Umweltwirkung auf die Methylierung zutreffen. Beurteilen Sie jede Aussage und begründen Sie Ihr Urteil.

4 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 4

Umwelteinflüsse verändern Methylierungsmuster, teilweise dauerhaft. Diese Veränderungen sind keine Mutationen, weil die Basenfolge unverändert bleibt. Weitergegeben wird das Muster an Tochterzellen. Typischer Fehler: jede epigenetische Veränderung als Mutation einzustufen.
Unterscheide, ob sich die Basenfolge oder nur das Muster ändert.
Wie lange bleibt das Muster bestehen, und an wen wird es weitergegeben?
A3
Hormonsignal und Methylierung
AFB II

Vergleichen Sie die Genregulation durch Steroidhormone mit der durch DNA-Methylierung.

Ordnen Sie jedes Merkmal einem der drei Bereiche zu. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, dann 1–3 für den Bereich, 0 zurück.
1 nur Steroidhormon
2 beide
3 nur DNA-Methylierung
Beide Mechanismen regulieren die Transkription am Promotor, ohne die DNA-Sequenz zu verändern. Das Hormon wirkt schnell und vorübergehend in Zielzellen, die Methylierung ist ein stabiles, vererbbares Muster.
Denken Sie an Zeitskala und Weitergabe bei Zellteilungen.
Zwei Merkmale gelten für beide.