MINT üben

Folgen von Genmutationen

Ebenen zuordnen, Ketten ordnen, Therapien einschätzen — hier werden Mutationsfolgen zum Werkzeug.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Begriffe zu den Beispielen
AFB I

Ordnen Sie jedem Begriff die passende Beschreibung zu.

Δ (Delta) steht in der Genetik für eine Deletion.
F ist der Einbuchstabencode für Phenylalanin.
A2
Lebensdauer roter Blutzellen
AFB I

Tragen Sie ein die Lebensdauer der drei Blutzell-Typen in Tagen. Die normale rote Blutzelle lebt 120 Tage, Sichelzellen werden nach 10 bis 20 Tagen abgebaut.

Balken mit der Maus ziehen oder nach Tab mit ↑/↓ einstellen.
Die normale Blutzelle hat 120 Tage, Sichelzellen nur 10 bis 20 Tage. Der Balken der normalen Zelle ist also etwa sechsmal so hoch wie der der längsten Sichelzelle. Typischer Fehler: die Sichelzellen mit 120 Tagen anzusetzen, weil die normale Lebensdauer dort ebenfalls genannt ist.
Eine normale Blutzelle hat den höchsten Balken.
Der Balken für Sichelzellen liegt zwischen 10 und 20.
A3
Vom Codon zur Aminosäure
MixAFB II

Erklären Sie, wie die Sichelzell-Mutation das Hämoglobin verändert, indem Sie den Lückentext vervollständigen — drei Wörter bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Nach der Mutation enthält die mRNA statt GAG das Codon . Bei der bindet daran eine tRNA mit dem Anticodon 3′--5′, die trägt. Es handelt sich um eine -Mutation.

Die mRNA enthält U statt T, deshalb GUG (nicht GTG). Das Anticodon ist komplementär: 3′-CAC-5′. An der Translation (nicht Transkription) sind tRNAs beteiligt. Eine Aminosäure wird ausgetauscht, kein Stoppcodon erzeugt — also Missense.
RNA enthält Uracil statt Thymin.
Das Anticodon paart komplementär und antiparallel mit dem Codon.