MINT üben

Genmutationen

Codons vergleichen, Raster verschieben, Folgen abschätzen — hier werden Punktmutationen zum Werkzeug.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Codons und Aminosäuren eines Gens
AFB IIMix

Stellen Sie auf eine Rechnung zum kodierenden Bereich. Der Bereich umfasst 1 200 Basen einschließlich des Stoppcodons.

Ein Codon besteht aus drei Basen.
Das Stoppcodon codiert keine Aminosäure.
A2
Das Protein der Mutante
AFB II

Der codogene Strang eines Gens lautet 3′-TAC GGA TTT CGC AGT ACT-5′. In der Mutante fehlt das erste T des dritten Tripletts. Ermitteln Sie die Aminosäurefolge der Mutante bis zum Ende des Abschnitts.

Klicken Sie die Bausteine in der richtigen Reihenfolge an — sie wandern nacheinander in die Plätze. Ein Klick auf einen belegten Platz gibt den Baustein zurück.
Mutante: codogen 3′-TAC GGA TTC GCA GTA CT-5′ → mRNA 5′-AUG CCU AAG CGU CAU GA-3′ → Met-Pro-Lys-Arg-His. Der Wildtyp ergibt Met-Pro-Lys-Ala-Ser-Stopp. Das dritte Codon AAA wird zu AAG und codiert weiterhin Lys; ab dem vierten Codon ist das Raster verschoben.
Schreiben Sie die Mutante neu in Dreiergruppen, bevor Sie die mRNA bilden.
Das dritte Codon codiert trotz Mutation dieselbe Aminosäure.
A3
Aussagen zur Bedeutung von Mutationen
AFB III

Nehmen Sie Stellung zu den Aussagen über die Bedeutung von Mutationen. Welche Aussagen halten Sie für zutreffend? Mehrere können richtig sein.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Viele Mutationen sind neutral, wenige sind vorteilhaft, und nur Mutationen in Keimzellen werden vererbt. Eine Veränderung des Proteins ist weder immer schädlich noch immer nützlich. Typischer Fehler: jede Mutation als schädlich zu bewerten, weil Krankheiten bekannt sind.
Frage bei jeder Aussage: Gilt das für alle Mutationen oder nur für einige?
Die Weitergabe hängt davon ab, in welcher Zellart die Mutation liegt.