Selektionsfaktoren und -formen erkennen, Wiederfangdaten auswerten und Erklärungen ohne „um zu“ formulieren.
Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben
Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.
A1
Stellungnahme zur Vererbung
AFB III
Nehmen Sie begründet Stellung zur Behauptung eines Schülers: „Wer im Fitnessstudio trainiert, bekommt Kinder mit stärkeren Muskeln.“
Spiele den Rechenweg Schritt für Schritt durch: Was passiert als Nächstes? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
Die Stellungnahme braucht zwei Gründe: Erworbenes wird nicht vererbt, und Selektion braucht erbliche Unterschiede. Typischer Fehler: die Behauptung nur mit „das stimmt nicht“ abzulehnen, ohne Begründung.
Prüfe zuerst, was vererbt werden kann: Gene oder Erworbenes?
Selektion braucht erbliche Unterschiede im Fortpflanzungserfolg.
A2
Belege bewerten
AFB III
Bewerten Sie die Belegkraft jedes Befunds dafür, dass Selektion die Häufigkeit eines Merkmals verändert hat.
Wähle in jedem Menü den passenden Eintrag. Alle Felder müssen stimmen.
Befund
Belegkraft
Über zehn Generationen steigt die Allelfrequenz, und Zählungen zeigen: Die Träger des Allels haben mehr Nachkommen.
Die Häufigkeit schwankt von Jahr zu Jahr zufällig; niemand hat Nachkommen oder Erblichkeit untersucht.
Ein Merkmal wird häufiger, weil Tiere es durch Gebrauch erworben haben; die Vererbung wurde nicht geprüft.
Ein starker Beleg misst den Unterschied im Fortpflanzungserfolg und die Erblichkeit. Zufall oder Gebrauch bieten dafür keinen Beleg. Typischer Fehler: eine Veränderung der Häufigkeit schon für einen Beweis der Selektion zu halten.
Achte darauf, ob der Befund den Fortpflanzungserfolg misst.
Ein Befund ohne Messung der Nachkommen oder mit Vererbung durch Gebrauch ist kein Beleg.
A3
Gerichtete Verteilung
AFB I
Lies an den Diagrammen ab, welches Diagramm eine gerichtete Selektion zeigt. Gestrichelt ist jeweils die Ausgangsverteilung der Population.
Klicke die passende Karte an und prüfe dann. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter auswählen.
Bei gerichteter Selektion liegt der Gipfel nach einer Umweltänderung an einem Rand, und der Mittelwert wandert. Bild A zeigt stabilisierende, Bild C disruptive Selektion, Bild D keine Veränderung. Typischer Fehler: jede Verbreiterung oder Verschiebung als gerichtet zu deuten.
Vergleiche die Lage des Gipfels mit der gestrichelten Ausgangsverteilung.
Gesucht ist der Gipfel, der an einem Rand liegt und die Verteilung insgesamt verschiebt.