MINT üben

Koevolution

Beispiele für Koevolution erkennen, Selektion durch Bestäuber berechnen und finale Formulierungen in ultimate Erklärungen verwandeln.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Gründergruppe
AFB II

Weise nach dass eine Gründergruppe von 5 diploiden Individuen nur 10 Allele trägt. Berechne danach die erwartete Anzahl A-Allele bei einer Frequenz von 0,6 unter diesen 10 Allelen.

Trage alle Werte ein. Enter prüft alle Felder auf einmal.
Jedes der 5 Individuen trägt zwei Allele: 5 · 2 = 10. Bei einer Frequenz von 0,6 erwartet man 0,6 · 10 = 6 A-Allele.
Jedes Individuum trägt zwei Allele.
Multipliziere die Frequenz mit der Zahl der Allele.
A2
Wie stark stützt der Befund Koevolution?
AFB III

Beurteilen Sie, wie stark der jeweilige Befund dafür spricht, dass zwei Arten koevolviert sind — also sich wechselseitig verändert haben.

Wählen Sie für jede Zeile eine Stufe von 1 (spricht kaum dafür) bis 5 (spricht stark dafür). Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = spricht kaum dafür5 = spricht stark dafür
Die Giftigkeit der Molche und die Widerstandskraft der Nattern steigen und fallen von Gebiet zu Gebiet gemeinsam.
Eine Blüte wird von über 30 verschiedenen Insektenarten besucht.
Saugwürmer infizieren Schnecken aus ihrem eigenen See besser als Schnecken aus anderen Seen.
Eine Pflanze bildet Dornen gegen Weidetiere; bei den Weidetieren ist keine Veränderung erkennbar.
Ein Falter und eine Blüte passen in einer einzigen Messung genau zusammen.
Stark sprechen Befunde, die gemeinsame, wechselseitige Veränderung zeigen — etwa räumlich gemeinsam variierende Merkmale oder lokale Anpassung eines Parasiten an „seine“ Wirte. Viele Besucher, eine einseitige Veränderung oder eine einzelne Passung belegen keine Wechselseitigkeit.
Fragen Sie: Verändern sich beide Seiten, und hängen die Veränderungen zusammen?
Eine einzelne Passung kann auch einseitig entstanden sein.
A3
Koevolution prüfen
AFB IIITrick

Plane ein Vorgehen, mit dem man prüft, ob zwei Arten koevolviert sind. Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1 Frage festlegen: Verändern sich Blütenmerkmal und Bestäuber gemeinsam?
2 Merkmale messen: Röhrenlänge und Rüssellänge in mehreren Populationen erfassen.
3 Vorhersage ableiten: Wo beide Merkmale passen, sollte der Bestäubungserfolg höher sein.
4 Gemeinsame Veränderung über Generationen verfolgen und vergleichen.
5 Befunde deuten: Gemeinsame Veränderung stützt Koevolution, eine Passung allein nicht.
Am Anfang steht die Frage, dann Messung und Vorhersage. Über Generationen wird geprüft, ob sich beide Seiten gemeinsam verändern. Eine einzelne Passung beweist das nicht.
Beginne mit der Frage und ende mit der Auswertung.
Die Vorhersage steht vor der Prüfung, die Deutung am Ende.