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Gärung auf Enzymebene

Enzyme aus Eis und heißen Quellen — und ein Bioreaktor, der nicht heißer werden sollte.

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Enzyme aus Eis und heißen Quellen

AFB I–II

Bakterien besiedeln Lebensräume von −2 °C im Meereis bis über 80 °C in heißen Quellen. Aus drei Arten wurde dasselbe Stoffwechselenzym isoliert und seine Aktivität bei verschiedenen Temperaturen gemessen (M1).

M1Aktivität desselben Enzyms aus drei Bakterien in % des jeweiligen Höchstwerts (Modellwerte)
Temperatur in °C0102030405060708090
Art A (Meereis der Antarktis)2245801003530000
Art B (Darm von Säugetieren)5112452100402000
Art C (heiße Quelle)12481630559010045
  1. Beschreiben Sie den Verlauf der Aktivität für Art B.
  2. Berechnen Sie Q10 für Art B zwischen 20 °C und 30 °C sowie für Art C zwischen 40 °C und 50 °C.
  3. Erläutern Sie den Kurvenverlauf von Art B auf Ebene der Enzymmoleküle.
  4. Begründen Sie, warum das Enzym von Art C bei 80 °C noch arbeitet, das von Art A aber schon bei 50 °C kaum noch.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Unterscheiden Sie Anstieg, Optimum und Abfall.
Hinweis zu Aufgabe b)
Q10 = v(T + 10 K) : v(T).
Hinweis zu Aufgabe c)
Teilchenbewegung unterhalb, Raumstruktur oberhalb des Optimums.
Hinweis zu Aufgabe d)
Welche Bindungen stabilisieren die Tertiärstruktur?