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Ökologie

Zehn Grundaufgaben quer durch die Ökologie — wer sie sicher löst, holt die ersten Punkte der Klausur.

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Aufgabenblock — AFB I

Zehn Standardaufgaben zum Wiedergeben: Begriffe kennen, Werte ablesen, Abläufe ordnen — von Toleranzkurve und Populationswachstum über r- und K-Strategien bis zu Energiefluss, Stickstoff- und Kohlenstoffkreislauf.

A1
Abiotisch oder nicht?
AFB I

Feuersalamander setzen ihre Larven in kühle, sauerstoffreiche Quellbäche von Laubwäldern ab. Nennen Sie alle abiotischen Faktoren, die auf die Larven in diesem Bach wirken.

Mehrere Antworten können richtig sein. Markieren Sie alle zutreffenden und klicken Sie dann auf „Prüfen“.
Abiotische Faktoren gehören zur unbelebten Umwelt (Temperatur, Sauerstoff, Strömung, Feuchtigkeit, Licht, pH-Wert). Fressfeinde, Beute, Krankheitserreger und Konkurrenten sind Lebewesen — also biotische Faktoren.
Abiotisch heißt: von der unbelebten Natur ausgehend.
Vier Faktoren sind abiotisch; alles, was von einem anderen Lebewesen ausgeht, ist biotisch — auch ein Pilz.
A2
Merkmale von r- und K-Strategen
AFB I

Geben Sie für jedes Merkmal an, ob es typisch für eine r- oder eine K-Strategie ist.

Wählen Sie in jedem Menü den passenden Eintrag. Alle Felder müssen stimmen.
MerkmalStrategie
viele kleine Nachkommen ohne Brutpflege
intensive, lange Brutpflege weniger Jungtiere
kurze Generationsdauer, frühe Geschlechtsreife
Populationsgröße meist nahe der Kapazität
rasche Besiedlung neuer oder gestörter Lebensräume
lange Lebensdauer und späte Geschlechtsreife
r-Strategen setzen auf eine hohe Vermehrungsrate r und besiedeln schnell instabile Lebensräume; K-Strategen investieren in wenige, gut versorgte Nachkommen und leben in stabilen Lebensräumen nahe der Kapazität K. Die meisten Arten liegen zwischen diesen Extremen.
Die Buchstaben stammen aus dem logistischen Modell: r = Wachstumsrate, K = Kapazität.
r-Strategen „rechnen“ mit hohen Verlusten, K-Strategen mit Konkurrenz nahe K.
A3
Eine Toleranzkurve lesen
AFB I

Die Abbildung zeigt die Aktivität von Bachflohkrebsen in Abhängigkeit von der Wassertemperatur (Modellwerte). Lesen Sie die Kardinalpunkte ab und geben Sie die Breite des Toleranzbereichs an.

Füllen Sie alle Felder aus und prüfen Sie dann. Enter in einem Feld prüft ebenfalls. Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt.
GrößeWert in °C
Minimum
Optimum
Maximum
Breite des Toleranzbereichs
Die Kurve beginnt bei 4 °C (Minimum), gipfelt bei 20 °C (Optimum) und endet bei 28 °C (Maximum). Toleranzbereich: 28 °C − 4 °C = 24 °C. Das Optimum liegt näher am Maximum — typisch für Temperaturkurven: Über dem Optimum fällt die Vitalität steil ab.
Minimum und Maximum sind die Schnittpunkte der Kurve mit der x-Achse, das Optimum liegt unter dem Gipfel.
Die Breite ist die Differenz aus Maximum und Minimum.
048121620242832Wassertemperatur in °CAktivität