MINT üben

Nachhaltige Nutzung

Begriffe zuordnen, Holzvorräte berechnen, CO₂-Sparpläne prüfen — und entscheiden, wie ein neuer Wald nachhaltig wird.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Zuwachskurve im Koordinatensystem
AFB II

Deuten Sie die Zuwachskurve. x-Achse: Bestand in 1 000 t, y-Achse: Zuwachs in 100 t/a. Setzen Sie für jede Aufgabe den Punkt.

Bewege die Maus über das Koordinatensystem und klicke, um den Punkt zu setzen. Mit der Tastatur: Tab ins Koordinatensystem, Pfeiltasten bewegen den Cursor, Enter setzt.

Der Zuwachs steigt von kleinem Bestand bis zur Mitte an und fällt dann wieder bis zur Kapazität. Bei 2 000 t und 8 000 t ist er etwa gleich groß, bei 5 000 t am größten. Typischer Fehler: den Punkt auf der Bestandsachse statt auf der Zuwachsachse zu setzen.
Achten Sie auf die Achsen: x ist der Bestand, y der Zuwachs.
Der Punkt für den größten Zuwachs liegt in der Mitte der x-Achse.
A2
Die Abwärtsspirale
AFB II

Ein Fischbestand ist bereits kleiner als die mittlere Bestandsgröße, trotzdem bleibt die Fangquote hoch. Beschreiben Sie die weitere Entwicklung, indem Sie die Schritte ordnen.

Ziehen Sie die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Die jährliche Fangmenge ist größer als der Zuwachs des Bestands.
2Der Bestand wird von Jahr zu Jahr kleiner.
3Es gibt weniger fortpflanzungsfähige Tiere, der Nachwuchs geht zurück.
4Der Zuwachs sinkt weiter; die Lücke zwischen Fang und Zuwachs wird größer.
5Der Bestand bricht zusammen, die Fischerei muss eingestellt werden.
Unterhalb der mittleren Bestandsgröße verstärkt sich der Rückgang selbst: Jeder Verlust an Laichtieren senkt den Zuwachs und vergrößert damit die Lücke zum gleichbleibenden Fang (positive Rückkopplung). Nur eine Senkung der Fangmenge unter den Zuwachs stoppt die Spirale.
Am Anfang steht die Ursache, am Ende die Folge für die Fischerei.
Erst schrumpft der Bestand, dann fehlen Laichtiere, dann sinkt der Zuwachs.
A3
Fußabdruck und Biokapazität
AFB I

Nennen Sie alle zutreffenden Aussagen zum ökologischen Fußabdruck.

Mehrere Antworten sind richtig. Markieren Sie alle zutreffenden und klicken Sie dann auf „Prüfen“.
Ein globaler Hektar (gha) ist eine gedachte Fläche mit weltweit durchschnittlicher Produktivität; ein Hektar fruchtbarer Acker zählt mehr, ein Hektar Wüste weniger. Liegt der Fußabdruck über der Biokapazität, wird mehr entnommen, als nachwächst — der Erdüberlastungstag rückt dann nach vorn. In Deutschland macht der CO₂-Anteil mehr als die Hälfte des Fußabdrucks aus.
Ein globaler Hektar ist eine Rechengröße, keine bestimmte Fläche.
Drei Aussagen sind richtig.