MINT üben

Der Kohlenstoffkreislauf

Speicher ordnen, CO₂ aus dem Tank berechnen, saures Meerwasser erklären — und herausfinden, ob ein alter Urwald wirklich CO₂ schluckt.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Land und Meer: Bilanzzahlen
AFB I

Fassen Sie zusammen, die Zahlen der Flüsse. An Land bindet die Fotosynthese 120 Gt C/a; die Pflanzen veratmen davon die Hälfte. Im Meer nimmt der Ozean 80 Gt C/a auf und gast 78 Gt C/a aus.

Rechnen Sie die Werte aus den Zahlen, dann prüfen Sie gemeinsam.

Die Pflanzen veratmen Gt C/a. Die Netto-Aufnahme des Meeres beträgt Gt C/a.

Die Hälfte von 120 Gt C/a sind 60 Gt C/a. Die Netto-Aufnahme des Meeres ist die Aufnahme minus die Ausgasung: 80 − 78 = 2 Gt C/a. Typischer Fehler: die Aufnahme des Meeres allein als Gewinn für die Atmosphäre zu verbuchen.
Die Hälfte der Fotosynthese wird veratmet.
Netto heißt: Aufnahme minus Abgabe.
A2
In welcher Form liegt der Kohlenstoff vor?
AFB I

Geben Sie für jeden Speicher an, in welcher chemischen Form der Kohlenstoff dort überwiegend vorliegt.

Setzen Sie in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
SpeicherCO₂organische VerbindungenCarbonat / Hydrogencarbonat
Atmosphäre
Holz eines Baumes
Humus im Waldboden
Erdöl
Kalkstein
im Meerwasser gelöster Kohlenstoff (überwiegend)
In Holz, Humus und Erdöl steckt Kohlenstoff in organischen Verbindungen, die aus Biomasse stammen. Kalkstein ist Calciumcarbonat (CaCO₃); im Meerwasser liegt der gelöste Kohlenstoff überwiegend als Hydrogencarbonat vor, nur ein kleiner Teil als gelöstes CO₂.
Was aus Lebewesen entstanden ist, enthält organische Verbindungen.
Kalk hat die Formel CaCO₃.
A3
Saures Meer, dünne Schalen
AFB II

Flügelschnecken sind kleine Meeresschnecken mit Kalkschale, die im Plankton schweben; sie sind eine wichtige Nahrung junger Lachse und Heringe. Erklären Sie, wie steigendes CO₂ in der Luft diese Nahrungskette beeinflusst, indem Sie den Lückentext vervollständigen — zwei Wörter bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Löst sich mehr CO₂ im Meerwasser, entsteht mehr . Sie gibt ab, der pH-Wert . Diese Ionen reagieren mit -Ionen zu Hydrogencarbonat. Den Flügelschnecken fehlt dann Baumaterial für ihre ; ihre Bestände gehen zurück, und junge Lachse finden weniger .

CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ ⇌ H⁺ + HCO₃⁻; die H⁺-Ionen reagieren mit CO₃²⁻ zu HCO₃⁻. Weniger Carbonat erschwert den Aufbau von Kalk (CaCO₃). Fällt ein Glied der Nahrungskette aus, fließt weniger Biomasse zu den höheren Stufen.
Sauer heißt: mehr H⁺-Ionen, niedrigerer pH-Wert.
Kalk ist Calciumcarbonat.