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Vom Reiz zur Erregung

Reize zuordnen, Rezeptorpotenziale abschätzen, Adaptation messen — und klären, warum ein Stoß aufs Auge Lichtblitze erzeugt.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Reize und Beispiele
AFB I

Bestimmen Sie welche Beispiele einen Reiz im Sinne der Definition darstellen. Kreuzen Sie alle richtigen an.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Richtig sind die Aussagen 1, 2 und 3. Ein Reiz ist eine physikalische oder chemische Einwirkung aus der Umwelt oder dem Körperinneren. Typischer Fehler: Gedanken oder Erinnerungen als Reize zu zählen.
Ein Reiz ist eine messbare physikalische oder chemische Einwirkung.
Auch Vorgänge im Körper können Reize sein, wenn sie einen Rezeptor verformen oder verändern.
A2
Mix: Korrekturen zu Ruhe und Schwelle
AFB IIMix

Werten Sie aus die fünf Aussagen. Klicken Sie die falschen Zeilen an und tragen Sie die Korrektur ein.

Eine Zeile anklicken heißt „diese Aussage ist falsch“. Danach erscheint ein Eingabefeld für die Korrektur.
Falsch sind die Zeilen 1 und 4. Das Ruhepotenzial liegt bei −70 mV, das Rezeptorpotenzial ist abgestuft. Typischer Fehler: Die Werte des Ruhepotenzials mit denen der Spitze eines APs zu vertauschen.
Denken Sie an die Werte aus der Erregungsleitung: Ruhe, Schwelle, Spitze.
Welches der beiden Potenziale folgt dem Alles-oder-Nichts-Prinzip?
A3
Logarithmisch gedacht
AFB II

Bei einer Sinneszelle steigt die Amplitude des Rezeptorpotenzials (Modell) um jeweils 8 mV, wenn die Reizstärke verzehnfacht wird. Ein Reiz mit der 10-fachen Stärke der Reizschwelle erzeugt 8 mV. Ermitteln Sie die Amplitude bei einem Reiz, der 1000-mal so stark ist wie die Reizschwelle.

Schieben Sie den Regler auf Ihre Antwort — Pfeiltasten bewegen ihn schrittweise. Nach dem Prüfen sehen Sie den Trefferbereich.
0 mV60 mV
10-fach → 8 mV, 100-fach → 16 mV, 1000-fach → 24 mV. Obwohl der Reiz hundertmal stärker ist als beim 10-fachen Wert, verdreifacht sich die Amplitude nur. So deckt eine Sinneszelle einen sehr großen Bereich von Reizstärken ab.
Zählen Sie, wie oft Sie von 10 bis 1000 mit 10 multiplizieren müssen.
Jede Verzehnfachung bringt 8 mV dazu.