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Vom Reiz zur Erregung

Ein Druckrezeptor der Fingerkuppe und ein Pacini-Körperchen ohne Hülle — Messdaten auswerten und erklären, wie aus Druck Erregung wird und warum manche Rezeptoren nur Änderungen melden.

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Druck auf die Fingerkuppe

AFB I–II

In der Haut der Fingerkuppe liegen verschiedene Mechanorezeptoren. An einem langsam adaptierenden Druckrezeptor wurde gemessen, wie Rezeptorpotenzial und AP-Frequenz von der Eindrucktiefe der Haut abhängen (M1) und wie sich die AP-Frequenz bei gleichbleibendem Druck verändert (M2).

M1Antwort eines langsam adaptierenden Druckrezeptors der Fingerkuppe (vereinfacht, Modellwerte)
Eindrucktiefe der Haut in µmRezeptorpotenzial (Depolarisation) in mVAP-Frequenz in Hz (nach 1 s)
1020
2050
50921
1001242
2001563
5001991
100022112
Der Druck wurde mit einem feinen Stempel ausgeübt und jeweils mehrere Sekunden gehalten.
M2AP-Frequenz des Druckrezeptors bei gleichbleibender Eindrucktiefe von 500 µm (vereinfacht, Modellwerte)
0204060801001201400246810AP-Frequenz in HzZeit nach Beginn des Drucks in s
  1. Beschreiben Sie die Messergebnisse in M1 und entnehmen Sie ihnen die Reizschwelle für die Auslösung von APs.
  2. Erläutern Sie die Vorgänge in der Sinneszelle, die vom Druck zur AP-Folge führen.
  3. Ermitteln Sie aus M1, wie sich das Rezeptorpotenzial ändert, wenn die Eindrucktiefe jeweils verzehnfacht wird, und interpretieren Sie das Ergebnis im Hinblick auf den Messbereich der Sinneszelle.
  4. Deuten Sie M2 und ordnen Sie den Rezeptor begründet einem Rezeptortyp zu.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Vergleichen Sie die Spalten Rezeptorpotenzial und AP-Frequenz: Ab wann erscheinen APs?
Hinweis zu Aufgabe b)
Unterscheiden Sie zwei Schritte mit zwei Fachbegriffen.
Hinweis zu Aufgabe c)
Vergleichen Sie 10 → 100 µm und 100 → 1000 µm.
Hinweis zu Aufgabe d)
Achten Sie auf den Beginn und auf das Ende des Diagramms.Deuten: Beobachtungen oder Messergebnisse mit dem physikalischen Modell in Zusammenhang bringen und ihre Bedeutung angeben.