MINT üben

Neuronale Plastizität

AMPA und NMDA unterscheiden, EPSPs vor und nach der LTP berechnen, Studien bewerten — und klären, was ein NMDA-Blocker wirklich ausschaltet.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Zwei Glutamat-Rezeptoren
AFB I

Ordnen Sie jedes Merkmal dem AMPA-Rezeptor, dem NMDA-Rezeptor oder beiden zu.

Ordnen Sie jedes Merkmal einem der drei Bereiche zu. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, dann 1–3 für den Bereich, 0 zurück.
1 nur AMPA-Rezeptor
2 beide
3 nur NMDA-Rezeptor
Beide Rezeptoren sind glutamatgesteuerte Kationenkanäle. Der AMPA-Rezeptor trägt die normale Übertragung und wird bei der LTP vermehrt. Der NMDA-Rezeptor ist durch Mg²⁺ blockiert und öffnet nur bei gleichzeitiger starker Depolarisation — dann strömt Ca²⁺ ein und löst die LTP aus.
Fragen Sie bei jedem Merkmal: Braucht der Kanal zusätzlich zur Glutamatbindung noch eine starke Depolarisation?
Zwei Merkmale gelten für beide Rezeptoren.
A2
Frühe und späte LTP
AFB II

Vergleichen Sie frühe und späte LTP, indem Sie jedes Merkmal einer der beiden Phasen zuordnen.

Setzen Sie in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Merkmalfrühe LTPspäte LTP
beginnt Sekunden bis Minuten nach der Reizung
beruht auf dem Einbau bereits vorhandener AMPA-Rezeptoren
klingt ohne Wiederholung nach einigen Stunden ab
erfordert die Synthese neuer Proteine
lässt sich durch Hemmstoffe der Transkription verhindern
geht mit dem Wachstum neuer Dornfortsätze einher
Die frühe LTP nutzt vorhandene Proteine: Ca²⁺-aktivierte Enzyme verändern Rezeptoren und schleusen vorrätige AMPA-Rezeptoren in die Membran. Die späte LTP braucht Genexpression und Proteinsynthese und führt zu strukturellen Umbauten — deshalb hält sie Tage bis Wochen.
Was schnell geht, kann nicht auf neuer Proteinsynthese beruhen.
Je drei Merkmale gehören zu jeder Phase.
A3
Studien und Begriffe
AFB I

Erstellen Sie Paare aus Begriff und passender Aussage. Decken Sie zwei Karten auf, die zusammengehören.

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
Die Hebb-Regel beschreibt die Verstärkung, „Use it or lose it“ den Abbau. Der Hippocampus ist der Ort, an dem die LTP entdeckt wurde. Typischer Fehler: „Use it or lose it“ auf ganze Nervenzellen statt auf Synapsen zu beziehen.
Welche Karte beschreibt eine Methode, welche eine Hirnregion?
Späte LTP braucht Gene und Proteine.