MINT üben

Nerven- und Hormonsystem

Nerven- und Hormonsystem vergleichen, Stressachsen ordnen, Halbwertszeiten rechnen — und durchschauen, warum man Cortison-Tabletten nie plötzlich absetzen darf.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Adrenalin nach einem Schreck
AFB I

Skizzieren Sie den Verlauf der Adrenalinkonzentration im Blut nach einem kurzen Schreck, indem Sie die Messpunkte setzen. Auf der x-Achse steht die Zeit in min, auf der y-Achse die Adrenalinkonzentration in relativen Einheiten. Messwerte: 0 min: 1 · 1 min: 9 · 3 min: 5 · 8 min: 1.

Bewege die Maus über das Koordinatensystem und klicke, um den Punkt zu setzen. Mit der Tastatur: Tab ins Koordinatensystem, Pfeiltasten bewegen den Cursor, Enter setzt.

Adrenalin steigt über den Sympathikus innerhalb von Sekunden steil an und ist nach wenigen Minuten wieder abgebaut. Typischer Fehler: einen Verlauf über Stunden zu erwarten wie beim Cortisol.
Die Zeit gehört auf die x-Achse.
Die Punkte lauten (0|1), (1|9), (3|5) und (8|1).
A2
Die Rückkopplung
AFB I

Stellen Sie die negative Rückkopplung der langsamen Stressachse richtig dar. Klicken Sie die passende Karte an.

Klicke die passende Karte an und prüfe dann. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter auswählen.
Die Rückkopplung läuft von der letzten Stufe zurück: Cortisol bremst CRH und ACTH und damit seine eigene Bildung. Eine Förderung wäre eine positive Rückkopplung. Typischer Fehler: den Rückkopplungspfeil von einer mittleren Stufe ausgehen zu lassen.
Von welcher Stufe gehen Rückkopplungspfeile aus?
Negativ heißt hemmend.
A3
Wirkungen der Stresshormone
AFB II

Ordnen Sie jede Wirkung dem Stresshormon zu, das sie hervorruft — oder beiden.

Ziehen Sie jede Karte in den passenden Korb — oder wählen Sie sie mit Enter aus und drücken Sie dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1nur Adrenalin
2nur Cortisol
3beide
Adrenalin ist hydrophil und wirkt über Membranrezeptoren und cAMP schnell auf Herz, Kreislauf und Glykogenabbau. Cortisol ist ein Steroidhormon, wirkt über die Genexpression langsamer und anhaltend: Glucoseneubildung und Dämpfung des Immunsystems. Den Blutzucker erhöhen beide.
Hydrophile Hormone wirken über Membranrezeptoren, lipophile über intrazelluläre Rezeptoren.
Nur eine Karte gehört zu „beide“.