MINT üben

Peptid- und Steroidhormone

Hormone nach ihrem Bau einordnen, Kaskaden nachrechnen, Versuchsbefunde deuten — und klären, warum ein Hormon aus einer Aminosäure trotzdem in den Zellkern gelangt.

Dein Fortschritt:
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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
TSH an der Schilddrüse
AFB II

Das Peptidhormon TSH aus der Hypophyse regt Schilddrüsenzellen an, das Hormon Thyroxin freizusetzen. Beschreiben Sie die Signalkette, indem Sie die Bausteine in die richtige Reihenfolge bringen. Zwei Bausteine gehören nicht dazu.

Klicken Sie die Bausteine in der richtigen Reihenfolge an — sie wandern nacheinander in die Plätze. Ein Klick auf einen belegten Platz gibt den Baustein zurück.
TSH ist ein Peptidhormon: Es bleibt außen, der Rezeptor startet über G-Protein und Adenylatcyclase den cAMP-Weg. Die Proteinkinase A aktiviert vorhandene Proteine — die Freisetzung beginnt innerhalb von Minuten.
Beginnen Sie außen an der Membran und enden Sie im Blut.
Weder das Hormon noch cAMP wirken hier an der DNA.
A2
Glykogen im Fasten
AFB I

Zeichnen Sie das Balkendiagramm zum Glykogengehalt einer Leber während eines Fastens (Modellwerte in % des Ausgangswerts): 0 h: 100 · 1 h: 80 · 2 h: 60 · 4 h: 30.

Balken mit der Maus ziehen oder nach Tab mit ↑/↓ einstellen.
Im Fasten sorgt Glucagon über die Kaskade für den Abbau von Glykogen zu Glucose – der Glykogenvorrat der Leber nimmt stetig ab. Typischer Fehler: die Balken auf die abgebaute statt auf die verbliebene Menge einzustellen.
Stellen Sie den verbliebenen Glykogengehalt ein.
Der erste Balken steht bei 100 %.
A3
Steckbriefe unbekannter Hormone
AFB IITrick

Stellen Sie begründete Vermutungen über den Wirkungsweg auf. Ordnen Sie jeden Steckbrief zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Membranrezeptor und second messenger
2intrazellulärer Rezeptor und Genexpression
Hydrophile Hormone – auch solche, die keine Peptide sind – binden außen; lipophile wirken innen über die Genexpression. Bau, Transport und Zeitverlauf verraten den Weg. Typischer Fehler: „kein Peptid“ automatisch mit „Steroid“ gleichzusetzen.
Löslichkeit entscheidet über den Rezeptorort.
Denken Sie an Adrenalin.