MINT üben

Codierung von Information

Codes zuordnen, Frequenzen berechnen, Signalwege durchspielen — und klären, warum ein stärkeres Signal keine größeren Aktionspotenziale erzeugt.

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Übungsaufgaben

Dreißig Aufgaben, bunt gemischt — zum Klicken, Ziehen, Zuordnen, Rechnen und Knobeln. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps. Die Chips zeigen das Anforderungsniveau: AFB I heißt wiedergeben und direkt anwenden, AFB II heißt selbst entscheiden und verknüpfen, AFB III heißt begründen, beurteilen oder eine Falle durchschauen. Mix verbindet Wissen aus mehreren Unterkapiteln, Trick warnt: Hier steckt eine Falle drin. Der Balken oben zeigt dir, wie viele der 30 Aufgaben du schon gelöst hast.

A1
Takt eines Motoneurons
AFB I

Die Aktionspotenziale eines Motoneurons folgen in gleichmäßigen Abständen von 12,5 ms aufeinander. Berechnen Sie die AP-Frequenz.

Rechnen Sie selbst und tragen Sie das Ergebnis ein — Enter prüft direkt. Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt.
Hz
Frequenz = 1 : Abstand = 1 : 0,0125 s = 80 Hz. Achten Sie darauf, Millisekunden in Sekunden umzurechnen.
Wie viele Abstände von 12,5 ms passen in eine Sekunde?
1 s = 1000 ms; 1000 : 12,5 = ?
A2
Stellungnahme zur Frequenzcodierung
AFB III

Nehmen Sie Stellung zu der Annahme, dass die Stärke am Axon über die Frequenz codiert wird. Kreuzen Sie alle Aussagen an, die diese Annahme stützen.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Annahme wird durch die Aussagen 1, 2 und 4 gestützt. Ein einzelnes AP trägt keine Stärke, und abgestufte Potenziale folgen nicht dem Alles-oder-Nichts-Gesetz. Typischer Fehler: Einem einzelnen AP eine Stärkeinformation zuzuschreiben.
Stützt die Aussage die Frequenz oder die Höhe als Träger der Information?
Eine Aussage, die nur ein einzelnes AP betrifft, kann die Frequenz nicht belegen.
A3
Orte der Codierung im Schema
AFB I

Lesen Sie ab am Schema die jeweils genannte Stelle der Nervenzelle.

Klicke das gesuchte Feld an. Mit der Tastatur: Tab oder Pfeiltasten zum Wandern, Enter zum Auswählen.

Abgestufte Potenziale entstehen an den Dendriten, die Umcodierung in eine Frequenz am Axonhügel, und das Endknöpfchen reagiert mit mehr Ca²⁺-Einstrom. Typischer Fehler: Den Axonhügel mit dem Endknöpfchen zu verwechseln.
Denken Sie an den Weg einer Information: Eingang, Umwandlung, Ausgabe an die Synapse.
Die Umcodierung in eine Frequenz findet am Übergang vom Zellkörper zum Axon statt.